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25.10.2012 Rund um die Kartoffel

Viele Informationen zur Kartoffel

Begutachtet wurden die ausgestellten Kartoffeln von den Besuchern nach Form und Aussehen.


Kartoffeln wollen sorgsam behandelt werden, denn sie sind empfindlich wie eine Diva, erfuhren die Besucher beim Kartoffeltestessen des Obst- und Gartenbauvereins Reichenbach. Als fachkompetente Unterstützung hatte sich der Verein Jeanette Mayrhofer von der Außenstelle Donaueschingen des LTZ Augustenberg geholt. Grußworte sprach zu Beginn Vorsitzender Manfred Hammer.
Die Idee zu der Aktion kam Fachberater Helmut Link, als er einen Bericht vom LTZ las. 25 Sorten haben die Reichenbacher Obst- und Gartenbauer im April auf einem Grundstück hinter der Gärtnerei Kraft in den Boden gesteckt und vor drei Wochen geerntet, da eine Kartoffel "nachreifen" muss, wie Link sagte. Von den 25 Sorten kamen 12 beim abschließenden Testessen im Wanderheim des Schwarzwaldvereins in die Bewertung durch die sehr zahlreichen Besucher.

Fachsimpelei über Kartoffelsorten mit (von links) Jeanette Mayrhofer von der LTZ Augustenberg, Außenstelle Donaueschingen, Vorstand Manfred Hammer und Fachberater Helmut Link.

Die Sorten stammen aus Mexico, Ungarn, Amerika und eben auch aus Deutschland. Von hier waren als bekannteste Arten Granola, Quarta und Sieglinde vertreten. Im Geschmack, so Mayrhofer, hängen Kartoffeln sehr stark vom Anbauort ab. Neben Tipps zum richtigen Anbau, zur Saatgutauswahl und einem Überblick über Krankheiten erfuhren die Besucher auch Interessantes über die Lagerung. Bei kühlen 5 Grad, dunkel und etwas Luftfeuchtigkeit fühlen sich die Knollen im Keller wohl. Keinesfalls sollten sie in Plastiktüten gelagert werden oder mit Folie abgedeckt.
Auch Tipps für den Einkauf hatte Mayrhofer parat. Die Kartoffeln sollten keine grünen Stellen haben und nicht angekeimt sein. Über die Sorten festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend kam sie zur Zubereitung. Am besten ist ein Dämpfen ohne Druck. Kochen im Wasser bewirkt, dass die Inhaltsstoffe der Kartoffel ins Wasser gehen und dann weggeschüttet werden.
Während des Vortrags von Jeanette Mayrhofer zogen bereits verlockende Gerüche durchs Wanderheim, denn in der Küche wurden bereits die Kartoffeln fürs Testessen gekocht. Dazu hatte jeder Besucher einen Bewertungsbogen und konnte den 12 für das Testessen ausgewählten Sorten Noten von 1=schlecht bis 10=sehr gut geben. Bewertet wurden Aussehen und Geschmack.

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