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29.09.2012 Waldputz

Waldränder waren die Problemzonen

Vor dem Wanderheim des Schwarzwaldvereins trafen sich die freiwilligen Helfer beim Waldputz

Genau 20 Bürgerinnen und Bürger, acht mehr als im Vorjahr, trafen sich beim Wanderheim des Schwarzwaldvereins Waldbronn zur jährlichen Waldputzaktion, unter ihnen auch Gemeinderat Peter Buss und Mitglieder des Jugendgemeinderats. Herbert Müller, Vorsitzender des Schwarzwaldvereins, begrüßte die Teilnehmer und hob hervor, dass der Schwarzwaldverein gemeinsam mit der Gemeinde seit 1977 einmal pro Jahr diese Waldputzaktionen durchführe.
Verabschiedet in den Wald wurde die "Putzkolonne" auch von Bürgermeister Franz Masino, der allen für diesen Einsatz dankte und wie auch in den Vorjahren selbst mit Hand anlegte und an der Straße zwischen Bahnhof Busenbach und Reichenbach einen Teil säuberte.

Ein demolierter Abfallkorb wurde bei der Waldputzaktion Waldbronn aus einem Gebüsch am Rande des Kurparks gezogen

Naturschutzwart Hartmut Stech gab dann den einzelnen Gruppen die Karten aus, auf denen die Gebiete eingezeichnet waren, die gesäubert werden sollten. Zum Abschluss lud die Gemeinde die "Waldputzer" ins Wanderheim des Schwarzwaldvereins zu einem Imbiss ein. Frauen des Schwarzwaldvereins hatten Maultaschen zubereitet.
Beim Resümee zeigte sich fast das gleiche Bild wie in den Vorjahren. Problematisch sind nicht der Wald, wo sich die Spaziergänger und Wanderer bewegen, sondern die Straßenränder. Offenbar wird aus Fahrzeugen heraus fast alles entsorgt. Vor allem viele Flaschen, Papier, Plastik und Dosen wurden hier gefunden. Verteilt über eine weite Fläche waren auch unzählige Porzellanscherben. Auffällig sei auch gewesen, dass der Kurpark sauber war, an den Waldrändern, der Straßenbahnhaltestelle und rund um viele Bänke es aber "unheimlich dreckig war", wie Hartmut Stech bei der Schlussbesprechung zusammenfasste.
Spektakuläre Funde waren in diesem Jahr nicht dabei, sieht man einmal von zwei Reifen oder einer Gartenbank ab, die im Wald entsorgt wurden. Unter den Funden war auch ein noch halb volles 5-l-Bierfass und ein Abfallkorb, der aus seiner Verankerung gerissen Vandalismus zum Opfer gefallen war und einfach in ein Gebüsch am Wegrand entsorgt wurde. 16 Säcke, zum Teil prall gefüllt, warteten nach der Aktion an den Wegrändern auf ihre Abholung, wie Stech noch bekanntgab.

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