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15.06.2012 Neue Altkleidercontainer

Neue Altkleider-Container in der Talstraße

Altkleidercontainer der Kolpingsfamilien stehen jetzt auch in der Talstraße bei den Glascontainern. Beim ersten Befüllen waren dabei (von links): Waltraud Ochs, Manfred Peter, Bürgermeister Franz Masino, Marco Ruck, Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks, Michael Uldrian und Stefan Steppe

Bei den Glascontainern in der Talstraße steht jetzt auch ein Altkleider-Container, den die Kolpingsfamilie Busenbach aufstellen ließ. Sie betreut nun insgesamt sieben solcher Container. Den Platz hat die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Für den Container vorbereitet wurde er durch Mitglieder der Kolpingsfamilie Busenbach unter fachkundiger Mithilfe von Stefan Steppe vom Waldbronner Baugeschäft Kraft-Bau.
Manfred Peter, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Busenbach und Initiator der Aktion, konnte dazu auch Waldbronns Bürgermeister Franz Masino begrüßen. Gekommen war neben Mitgliedern der Kolpingsfamilie auch Marco Ruck, Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks. Das Kolping-Bildungswerk, so Manfred Peter, finanziere einen Teil seiner Aktionenmit dem Erlös aus diesen Kleidercontainern. Als Beispiel nannte Peter das Bewerbertraining, das die Kolping jährlich in der Albert-Schweitzer-Schule durchführt und das von Fachleuten aus der Praxis gestaltet werde.
Bürgermeister Franz Masino ließ es sich nicht nehmen, mit der Kolpingsfamilie auf die neuen Container anzustoßen und das erste Altkleiderbündel in den Container zu werfen. Er appellierte an die Waldbronner Bürger, ihre Altkleider nur in Container zu entsorgen, deren Erlös einem sozialen Projekt zufließt, wie dies bei den bereits in Waldbronn stehenden Containern von Kolping und Rotem Kreuz der Fall sei. Neu, informierte der Bürgermeister, sei auch, dass seit 1. Juni für die Aufstellung solcher Kleidercontainer eine Genehmigung erforderlich ist. Der Container an der Talstraße ist bereits durch die Gemeinde genehmigt, für die übrigen Container erhalten Kolping und DRK in den nächsten Tagen die Genehmigung.
Marco Ruck erläuterte die weitere Verwendung der Altkleider. Das Kolping-Bildungswerk hat für seine 700 Container in der Erzdiözese Freiburg dazu eine Vertragsfirma, die die Container regelmäßig leert und dafür dem Kolping-Bildungswerk einen Teil des Erlöses zur Verfügung stellt. Günstig sei, dass wie in Waldbronn "die Kolpingsfamilien bei den Containern nach dem Rechten sehen".
Peter und Ruck appellierten an die Bevölkerung nur brauchbare Kleidungsstücke, Bett, Haushaltswäsche, Federbetten, Stofftiere oder Spielzeug in den Container zu werfen. Schuhe sollten paarweise gebündelt sein. Auf den Containern ist auch deutlich sichtbar vermerkt, was nicht in den Container gehört: "Stoffreste, Lumpen, zerrissene, verschmutzte oder nasse Kleider, Teppichböden, Matratzen, Matratzenschoner" sowie "Müll, Flaschen, Papier, Dosen Essensreste etc.".

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