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25.05.2012 Draistag in Karlsruhe

Mit dem E-Bike das Albtal erkunden

Beim Karlsruher Draistag am Albtalstand (von links): die Bürgermeister Franz Masino, Joachim Karcher, Norbert Mai, Oberbürgermeister Johannes Arnold sowie die Bürgermeister Elmar Himmel und Raimund Schuster

Auf den Sattel, fertig - los ! Mit diesem Slogan der Kampagne "Kopf an: Motor aus." luden Stadtplanungsamt und Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern und Ausstellern mitten in der Stadt zur größten Rad-Outdoor-Tagesveranstaltung in diesem Jahr im Südwesten ein. Eine der Attraktionen war ein Radverkehrsparcours, ausgestatten von Michelin Reifenwerke und ADAC Nordbaden für Kinder mit Spurbrett, Slalom, Achter, Schrägbrett, Bremstest und weiteren Herausforderungen, bei dem jedes Kind einen Radhelm von Michelin erhielt. Auf die Spuren von Karl Drais können sich Interessierte bei einer Führung von Stattreisen begeben. Mit dem eigenen Rad werden historische Orte in der Fächerstadt angefahren. Dabei erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschichtliche Details über den Erfinder des Laufrades.
Die Albtalgemeinden Ettlingen, Waldbronn, Karlsbad, Malsch, Marxzell und Bad Herrenalb informierten an ihrem Gemeinschaftsstand über besondere Attraktionen und
lockten mit einem Preisrätsel "Erlebnis Albtal" zum Mitmachen. Im Mittelpunkt stand aber die neueste Aktion "E-Biking Touren im Albtal", zu der mit einem brandneuen Flyer eingeladen wurde. Die gut beschriebenen Touren beginnen mit "Alb rauf und runter" zwischen Ettlingen und Bad Herrenalb. Eine weitere Tour führt "Rund um den Wattkopf und Waldbronner Streuobstwiesen". "Ettlinger Panorama" schließlich führt durch die Höhenstadtteile. In Malsch ist die Tour "Rund um den Bergwald" angesiedelt, die hinauf nach Völkersbach führt, bei der mit 612 die meisten Höhenmeter zu überwinden sind. "Schwarzwaldrand –Genuss pur" hat seinen Startpunkt beim alten Reichenbacher Rathaus. "Waldbronner Ausblicke" führt den E-Biker von Waldbronn hinüber ins Pfinztal. "Entspannung rund um Karlsbad" ist mit 36 km die längste Tour und führt bis hinunter ins Pfinztal nach Kleinsteinbach und Singen. Marxzell ist mit der "Klosterdörfer Runde" dabei und der "Herrenalber Feierabend" beendet die Tourenvorschläge, die sich ausschließlich auf den Gebrauch von Pedelecs beziehen. Der Flyer ist in den Rathäusern und an vielen weiteren Stellen der beteiligten Gemeinden kostenlos erhältlich. Aufgeführt sind auch die Ladestationen entlang der Routen, an denen grundsätzlich kostenlos die Akkus wieder aufgeladen werden können. Ziel sei, dass jeder Gastronom eine solche "Strom-Tankstelle" für seine Gäste einrichtet. Für die einzelnen Routen gibt es auch GPS-Daten, die in Kürze auch über die Internetseite www.waldbronn.de abgerufen werden können.
Gefördert wurde das Projekt durch den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Glücksspirale und der Europäischen Union.
Beteiligt sind alle Gemeinden, die sich dem Albtal zugehörig fühlen, wie die Bürgermeister der Gemeinden betonten.
Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold freute sich über dieses "interkommunale Projekt", das die Zusammenarbeit im Albtal verbessere. Herrenalbs
Bürgermeister Norbert Mai sah das Projekt als Auftakt für künftige Vorhaben der Albtalgemeinden. Wichtig dabei sei das Gespräch mit den Personen, die die Ideen umsetzen müssen. Die jetzt gemeinsam vorgestellten E-Bike-Routen nannte Waldbronns Bürgermeister Franz Masino einen weiteren Schritt zur Zusammenarbeit. Einem stärkeren Zusammenwachsen der Albtalgemeinden sehe er positiv entgegen. Es sei modern, mit Elektro-Mobilität unterwegs zu sein, betonte Malschs Bürgermeister Elmar Himmel. Weitere Effekte haben sich in seiner Gemeinde ergeben, da sich ein Fahrradgeschäft bei dem Projekt einbinden ließ. Auch Karlsbads Bürgermeisterstellvertreter Joachim Karcher hob auf die interkommunale Zusammenarbeit ab, die jedem Bürger etwas bringe. Mit dem Rad ließen sich heute die Nachbargemeinden erkunden. Marxzells Bürgermeister Raimund Schuster lobte die gute Zusammenarbeit im Kollegenkreis, betonte aber auch, dass jeder nur so stark sei wie die Mannschaft, die dahinterstehe.

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