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28.03.2012 Gemeinderat 28.03.2012

Im April beginnt Ausbau der Leopoldstraße

Zwei Vergaben standen auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Für den Ausbau der Leopoldstraße mit den Gewerken Erd-, Kanal-, Wasserleitung- und Straßenbauarbeiten waren neun Angebote eingegangen. Dabei erhielt die Firma Eurovia-Teerbau aus Renningen den Zuschlag für 1.199.837,94 Euro. Sie hat auch bereits die Arbeiten in der Hellenstraße durchgeführt. Nicht enthalten ist in diesem Betrag die Straßenbeleuchtung. Einschließlich der Nebenkosten sei, wie Ortsbaumeister Frank Zündorf ausführte, mit einer Gesamtsumme von 1,6 Mio. Euro zu rechnen. Im Haushaltsplan stehen einschließlich Haushaltsresten für diese Maßnahme 2,025 Mio. Euro zur Verfügung. Mit den Arbeiten soll im April begonnen werden, Ende Mai 2013, so sieht es der Bauzeitenplan derzeit vor, sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. Gebaut werde abschnittsweise wie schon in der Hellenstraße. Bürgermeister Franz Masino ergänzte, dass sich die große Zahl an Bewerbern auch in einem günstigen Preis niedergeschlagen habe. Die Vergabe erfolgte einstimmig.
Ebenfalls einstimmig vergeben wurden Leistungen für "Dünne Asphaltschichten in Kaltbauweise" (DSK). Das Besondere bei dieser Vergabe war, dass hier erstmals Arbeiten für Straßen in Waldbronn und Karlsbad gemeinsam ausgeschrieben waren. Dabei entfielen auf Waldbronn 9.900 qm und auf Karlsbad 4.300 qm. Zu einer Angebotssumme von 91.242,79 Euro erhielt die Firma VSI aus Kaiserslautern den Zuschlag. Sie war sowohl im Los I für Karlsbad mit 28.413,76 Euro als auch beim Los II für Waldbronn mit 62.829,03 Euro der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot.
Im diesjährigen Sanierungsprogramm sind, wie Ortsbaumeister Frank Zündorf mitteilte, folgende Straßenzüge enthalten: Busenbacher Straße, Etzenroter Straße zwischen Odenbrunnen und Kurhaus, Murgstraße, Renchstraße, Spielberger Straße und St. Wendelin-Straße. Weiter informierte Zündorf, dass dieses Verfahren seit 2006 angewendet wird und bisher rund 40.000 qm Straße saniert wurden. Das DSK-Verfahren sei aber nicht in der Lage, Einzelrisse aus zurückliegenden Tiefbaumaßnahmen abzudecken, die gewöhnlich nach mehreren Wochen wieder durchschlagen, dann aber mit einer Rissesanierung verschlossen werden können. Insgesamt würden aber 90 Prozent aller Risse abgedeckt und damit das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert.
"Wieviel wurde durch die gemeinsame Ausschreibung eingespart?" wollte Roswitha Bichler (CDU) wissen. Die Antwort von Zündorf war ernüchternd: "Eigentlich gar nichts". Die Lebensdauer der DSK von 8-10 Jahren bezweifelte Prof. Dr. Kristian Kroschel (FW), da bei sanierten Straßen schon wieder viele Risse sichtbar werden. Kritisch zu diesem Verfahren äußerte sich auch Marianne Müller (SPD), während sich Jens Puchelt (SPD) zustimmend äußerte.
Bürgermeister Franz Masino gab zu Beginn der Sitzung bekannt, dass das Hotel am Kurpark genehmigt sei. "Wir warten auf den ersten Spatenstich", so der Bürgermeister.

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