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28.01.2012 11. Lions-Basar

11. Lions-Basar mit neuem Rekordergebnis

Groß war auch in diesem Jahr wieder Andrang, als der 11. Basar des Lions-Club Waldbronn im Waldbronner Kurhaus seine Tore öffnete

Gebrauchtes aber noch gut Brauchbares wechselte über den Lions-Club Waldbronn beim 11. Basar im Kurhaus den Besitzer. Wie schon in den Vorjahren drängten sich die Schnäppchenjäger vor dem Eingang zum Saal und warteten sehnsüchtig, bis sich pünktlich um 9 Uhr die Türen öffneten.
Bis es aber soweit war, hatten die Mitglieder des Lions-Club alle Hände voll zu tun. Zwei Tage sind nötig, um alles für den Verkauf herzurichten. Die Artikel für den Verkauf mussten gesammelt, begutachtet und sortiert werden. Dabei wurde "so viel Ware, wie noch nie" angeliefert, stellte Alfons Zschockelt, Vorsitzender der Lions-Hilfe fest. Was am Tag nicht verkauft wird, oder auch Artikel, die den Qualitätsansprüchen von Lions nicht mehr entsprechen, geht direkt an die Diakonie in Karlsruhe.
Im Saal begrüßte Lions-Präsidentin Sabine von Schickh gleich nach der Saalöffnung die Besucher. Auch sie wies auf die große Breite des Angebots hin. Da der Lions-Club in diesem Jahr über sehr viel Ware verfüge, werden die einzelnen Stände immer wieder nachgefüllt. Es lohne sich also durchaus, den Basar mehrfach am Tag zu besuchen. Die Präsidentin dankte aber auch Bürgermeister Franz Masino für die kostenlose Überlassung von Kurhaussaal und Foyer.
"Stammkunden" stellten aber auch eine Veränderung fest. Das Bistro, bisher hinten im Saal beheimatet, wurde in etwas vergrößerter Form in das benachbarte Foyer verlagert. Dadurch war im Saal mehr Platz für die Ware, auf den Gängen herrschte aber gleich nach der Saalöffnung Gedränge und Geschiebe, genau wie in den Vorjahren.

Gesucht und geprüft wurde auch an den gut sortierten Tischen mit Textilien

Einige sogar besonders wertvolle Schnäppchen waren in diesem Jahr dem Lions-Club übergeben worden. Darunter war eine alte Mokka-Tasse aus Meißner Porzellan mit Goldrand. Angeboten waren auch gute Erzeugnisse der Karlsruher Majolika, darunter als Highlight einer der wertvollen Schwanenteller, der noch von Hans Thoma gestaltet war. In guter Qualität war auch Silberbesteck vorhanden. Sogar ein altes Butterfass war im Angebot und hatte nach einer halben Stunde bereits seinen Liebhaber gefunden.
Aber auch Bücher, Spielwaren, allerhand Nippes, gebrauchte, funktionstüchtige Haushaltselektrogeräte, Bilder, Teppiche und Modeschmuck rundeten das Angebot ab. An beiden Längsseiten des Kurhaussaals machten sich wieder Damen-, Herren und Kinderkleidung breit. Dabei, so Zschockelt, habe Lions in diesem Jahr viel Markenkleidung in sehr guter Qualität erhalten. Und hier wurde dann auch gesichtet, anprobiert und um den Preis gefeilscht, wie es sich eben für einen Basar gehört.
Das Schöne dabei ist, dass alle zum Verkauf angebotenen Artikel dem Waldbronner Lions-Club für diesen Basar geschenkt wurden und so der Erlös ohne Abzüge der Lions-Hilfe zugutekommt. Müde und abgekämpft machten die Lions-Freunde, wie sie sich selber nennen, am Ende Kassensturz. Mit 17.200 Euro erzielte man ein Ergebnis, das eine neue Höchstmarke markierte, lag es doch um 1.700 Euro über dem Vorjahr.

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