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18.01.2012 Ausschuss für Umwelt und Technik

Sanierung Leopoldstraße im AUT vorgestellt

Voraussichtlich Mitte April werden in der Busenbacher Leopoldstraße die Bagger anrücken und mit seit langem geplanten Sanierung zu beginnen. Die Kosten für diese Maßnahme werden auf 1,9 Millionen Euro geschätzt

Zügig in Angriff genommen soll jetzt die Sanierung der Leopoldstraße im Waldbronner Ortsteil Busenbach werden. Erneuert wird dabei, wie Jan Müller vom planenden Büro Müller in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT) erläuterte, der komplette Straßenaufbau, die Wasserleitung und teilweise die Straßenbeleuchtung. Begonnen werden soll mit der Maßnahme Mitte April, die Kosten wurden auf 1,9 Mio. Euro geschätzt. Am Donnerstag, 9. Februar findet im Restaurant "Talblick" um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung für alle Grundstückseigentümer statt.
Die Planung stellte Müller jetzt dem Ausschuss vor und zeigte auf, dass die Leopoldstraße zwischen Grünwettersbacher Straße und der Einmündung in die Hellenstraße dringend erneuerungsbedürftig ist. Zwischen den privaten Grundstücken sei die jetzige Straße zwischen 6,50 und 7,94 m breit. Die Fahrbahn soll nun inklusive Pultrinnen durchgängig 5 m breit werden. Talseitig wird ein mindestens 1,50 m breiter Gehweg angeordnet, auf der gegenüberliegenden Seite ein Schrammbord. Steht ein Mehr an Breite zur Verfügung, wird dies dem Gehweg zugeschlagen.

Unsere Skizze zeigt einen Querschnitt durch die Leopoldstraße, wie er sich nach der Sanierung darstellen wird

Im Zuge der Tiefbauarbeiten wird die Wasserleitung komplett erneuert und dabei in den Straßenbereich verlegt. Die Hausanschlüsse werden bis zur Grundstücksgrenze erneuert. Bei Interesse erhalten die Grundstückseigentümer einen detaillierten Kostenvoranschlag zur Erneuerung der Leitung auf ihrem Grundstück, eine Verpflichtung dazu besteht aber nicht. Sechs Unterflurhydranten werden angeordnet. Da sich der Hauptkanal in einem zufriedenstellenden Zustand befindet, wie eine TV-Befahrung ergeben hat, werden hier nur die Hausanschlüsse und die Anschlussleitungen der Straßenabläufe erneuert. Eine Sanierung der Anschlüsse auf den Grundstücken kann analog der Wasserleitung erfolgen. Die Straße selbst wird auf eine Tiefe von 1 m frostsicher aufgebaut. Als Oberflächenbefestigung ist wie in der Hellenstraße im Gehweg- und Schrammbordbereich helles Betonpflaster, im Fahrbahnbereich Asphalt geplant. 20 neue Mastleuchten sollen ältere Modelle ersetzen. Außerdem werden an einigen Stellen Korrekturen der Standorte von Straßenleuchten vorgenommen.
Gebaut werden soll abschnittsweise, sagte Müller auf eine Frage von Roswitha Bichler (CDU). Keine Bäume sind in der Planung vorgesehen, erfuhr Klaus Bechtel (SPD). Die Antwort löste bei den sehr zahlreich erschienenen Bürgern Beifall aus.
Bürgermeister Franz Masino bekräftigte nochmals, dass in Abschnitten gearbeitet werde, beginnend vom Kapellenweg aus. Jan Müller ergänzte, dass die Bauzeit, je nach Winterverlauf, zwischen 14-16 Monaten liege. Wenn ein Abschnitt verlassen werde, sei die Asphalttragschicht hergestellt. Die Verschleißschicht werde am Ende in einem Zug aufgebracht.
Nach dem zustimmenden Votum des AUT werden jetzt die Ausschreibung und die Ausführungsplanung erstellt. Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 28. März die Arbeiten vergeben, so dass Mitte April in der Leopoldstraße die Bagger anrücken können.

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