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06.01.2012 GV Busenbach: Kirchenkonzert

Konzert zu 25 Jahre Matthias Hammerschmitt

Alle drei Chorgruppen gestalteten als Abschluss des weihnachtlichen Konzerts mit dem Orchester der Volksschauspiele Ötigheim und der Sopranistin die "Weihnachtskantate" von Matthias Hammerschmitt


25 Jahre ist Matthias Hammerschmitt für das musikalische Geschehen beim Gesangverein "Freundschaft" Busenbach verantwortlich. Aus diesem Anlass beschenkten die Chöre ihre Zuhörer in der voll besetzten Busenbacher Pfarrkirche St. Katharina mit einem weihnachtlichen Konzert.

Mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Chorverbands zeichnete Reiner Heinold (links) Matthias Hammerschmitt aus

Im Rahmen dieses Konzerts wurde Matthias Hammerschmitt auch mit der Silbernen Ehrennadel des Musikrats im Deutschen Chorverband ausgezeichnet. Die Ehrung überbrachte Reiner Heinold, der Vorsitzende des Sängerkreises Karlsruhe.
Gestaltet wurde das Konzert von den Chören des Gesangvereins "Freundschaft" Busenbach, dem Kammerorchester der Volksschauspiele Ötigheim und der jungen Sopranistin Kim Leah Reibnitz vom Stadttheater Pforzheim, sowie dem Männergesangverein "Einheit" Schielberg. Die beteiligten Chöre und das Orchester stehen derzeit unter der Leitung von Hammerschmitt, mit Kim Leah Reibnitz hatte er als Dozent der Musikhochschule Karlsruhe gearbeitet. Der Dirigent führte mit sicherer, ausdrucksstarker Zeichengebung seine Sängerinnen und Sänger und das Orchester. Gleichzeitig war das Konzert aber auch Beleg, dass dem Abend eine fundierte Probenarbeit vorausging. Durch das Programm führte Michael Welker.

Das Kammerorchester der Volksschauspiele, das die einzelnen Chöre einfühlsam begleitete, war mit der Sinfonie in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart im Programm vertreten. 1780 geschrieben im "italienischen Stil", in drei Sätzen, hat das Werk durchaus barocken Charakter. In der Interpretation von Hammerschmitt und dem Kammerorchester kam die Sinfonie leichtfüßig beschwingt daher, wie es für Mozart typisch ist. Vor allem der zweite Satz gelang den Musikern und ihrem Dirigenten mit einer oft schwebenden Leichtigkeit.

Die Sopranistin Kim Leah Reibnitz vom
Stadttheater Pforzheim wirkte im
weihnachtlichen Konzert mit

Zweiter Gast des Abends war die Sopranistin Kim Leah Reibnitz, die mit sicherer Stimmführung und einer leuchtenden Höhe bei den Liedern des Frauenchors, des Chors Joyful und der Weihnachtskantate vom Matthias Hammerschmitt mitwirkte.

Eröffnet wurde das Konzert von den Männern mit drei Chören von Anton Bruckner. Zuerst erklang das bekannte "Locus iste", dem "Inveni David" mit dem mächtigen Hallelujah am Ende folgte. Gemeinsam mit den Schielberger Sängern erklang danach Bruckners "Ave Maria", geschrieben als Doppelchor und den beeindruckenden, wuchtigen Jesus-Rufen.
Drei Werke von Engelbert Humperdinck hatte der Frauenchor im Programm. Zuerst, begleitet von Kim Leah Reibnitz, "Weihnachten", dem die Sängerinnen ein "Altdeutsches Weihnachtslied" folgen ließen, um mit dem Lied "An das Christuskind" ihren Part sicher und klangschön zu beenden.

Zwei Lieder von Mozart hatte der Chor "Joyful" in das Programm genommen. Dem "Ave verum" folgte "Laudate Dominum" und zeigte deutlich, dass dieser Chor bei Mozart ebenso sicher zu Hause ist wie bei Musical- oder Jazzmelodien.

Den Schlusspunkt setzte mit allen drei Chorgruppen der "Freundschaft" die von Matthias Hammerschmitt selbst arrangierte "Weihnachtskantete", in der er mehrere der schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt zusammengefasst hat. Von dem einleitenden "Fröhliche Weihnacht überall" über "Süßer die Glocken nie klingen", dem fröhlichen "We wish you a merry Christmas" bis zum abschließenden "O du fröhliche" hatte Hammerschmitt die Lieder wirkungsvoll arrangiert.

Am Ende feierten die Zuhörer alle Mitwirkenden mit "Standing Ovations". Als Dank für den lebhaften Beifall, auch nach den einzelnen Darbietungen bereits, wiederholte Hammerschmitt mit den Chören und dem Orchester das Schlusslied aus der "Weihnachtskantate".

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