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31.12.2011 22. Silvesterlauf

22. Silvesterlauf litt unter Regen

131 Läuferinnen und Läufer schickten bei strömendem Regen Jedermann-Vorsitzender Günter Oden Bürgermeister Franz Masino auf die Strecken des Waldbronner Silvesterlaufs


Der Silvesterlauf in Waldbronn, den die Jedermann-Sportgruppe zum 22. Mal ausrichtete, hat seine treue Fangemeinde. Selbst bei strömendem Regen, wie in diesem Jahr, hatten sich bis zum Start 131 Läuferinnen und Läufer in die ausliegenden Listen eingetragen.
Ausgeschrieben war der Lauf für 5, 10, 15 und 20 km, sowie für Walker mit oder ohne Stock über 5 und 10 km. Sicher hat das Wetter einige Laufbegeisterte von einer Teilnahme abgehalten. Den größten Zuspruch hatte die 10-km-Strecke mit 63 Eintragungen. Bei den Walkern sah das Bild etwas anders aus. 9 walkten über 10 km, 20 über die 5-km-Strecke.
Für jeden Läufer gab es am Ende eine Urkunde, in die auf Wunsch die erzielte Zeit eingetragen wurde, die den Läuferinnen und Läufern bei der Zielankunft zugerufen wurde. Beim Waldbronner Silvesterlauf geht es nicht um Sieg oder Platz, sondern um das Erbringen der eigenen Leistung. Deshalb wird auf den Urkunden auch keine Platzierung vermerkt.
Naturgemäß herrschte vor dem Lauf in der Festhalle wieder großes Gedränge an den Tischen mit den Listen. Dann war es aber soweit, dass Jedermann-Vorsitzender Günter Oden die Läufer begrüßte und letzte Informationen zum Streckenverlauf gab, während Bürgermeister Franz Masino den "Jedermännern" für die Ausrichtung dankte und die Läufer mit dem Startschuss auf die Strecke schickte.

Dominic und Franz Csernalabics (von links) setzten wie schon seit vielen Jahren die Namen in die Teilnahme-Urkunden der Gemeinde ein

Nun wurde in der Waldbronner Festhalle eifrig gewerkelt. Dominic und Franz Csernalabics füllten gemeinsam mit Günter Oden und Günter Lauinger die Urkunden aus. Derweil richteten Frauen den Glühwein oder den heißen Tee, um die Läufer nach ihrer Ankunft wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Zur Stärkung gab es für jeden außerdem eine Brezel. Der Tee kam dabei schon traditionell aus der Küche der Klinik Waldbronn, die Brezeln stiftete die Bäckerei Richard Nußbaumer, den Glühwein stellten die "Jedermänner".
In dieser Zeit wurde auch etwas Statistik betrieben. Aus den Listen ging hervor, dass der 2002 geborene Jakob Csernalabics der jüngste Teilnehmer war. Sein Gegenstück war der 1934 geborene Friedhelm Kastenhofer aus Karlsruhe, der die 5-km- Distanz zurücklegte.
Dann kamen auch schon die ersten Läufer von der Strecke zurück. Als "OK, auch bei diesem Wetter" bezeichnete Thorsten Metzger aus Walzbachtal die Strecke, der mit 18:42 min. als Schnellster die 5-km-Distanz bewältigte, gefolgt von Jochen Schwarz (Ettlingen) in 20:23 min. Dritte wurde die 1998 geborene Waldbronnerin Jana Reinert mit 20:27.
Die weiteren Ergebnisse: 10-km: 1. Fabian Geisert, 39:45; 2. Manuel Becker, 39:57; 3. Jürgen Reinhart (alle Waldbronn), 42:47. 15 km: Michael Haug (Karlsruhe), 1:35,41. 20 km: 1. Frank Lützenrath, (Gernsbach), 1:18, 2. Frank Ohl (Waldbronn), 1:27; 3. Robin Fundinger (Karlsbad), 1:31.
Gebeten wurde von den "Jedermännern" auch in diesem Jahr um eine Spende zugunsten eines Straßenkinderprojekts im chilenischen Iquique. Dabei kamen 440 Euro zusammen.

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