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06.12.2011 Seniorenweihnacht im Kurhaus

Vorfreude auf Weihnachten

Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule gestalteten in diesem Jahr das weihnachtliche Programm für die Waldbronner Senioren

Es ist seit vielen Jahren ein schöner Brauch, dass die Gemeinde vor Weihnachten ihre älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ins Kurhaus einlädt. Dort gestalten im Wechsel die drei Waldbronner Schulen einen vorweihnachtlichen Nachmittag, der sich großer Beliebtheit erfreut, wie am Besuch abzulesen war. Bürgermeister Franz Masino begrüßte zu Beginn die Senioren. Durch das Programm führte mit erläuternden Worten Rektor Rolf Nold.
Danach nahen dann die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule die Senioren mit in einem besinnlichen, vorweihnachtlichen Programm. Beteiligt waren neben dem Schulchor die Orff- und die Flötengruppe, die Zeugnis für das musische Schaffen an dieser Waldbronner Schule ablegten. Lieder, Gedichte und Tänze wechselten in bunter Folge. Dabei drehte sich der erste Themenkreis um "Advent", dem "Vorfreude auf Weihnachten" und "Nikolaus" folgte. Gemeinsam mit den Senioren gesungene Lieder rundeten das Programm ab.
Da in diesem Jahr der Nachmittag am Nikolaustag stattfand, kam in der Pause auch der Nikolaus persönlich zu den Seniorinnen und Senioren und hatte auch Präsente in seinem Sack.

Mit dankbarem Beifall verabschiedeten die Senioren die Akteure der Theatergruppe der Anne-Frank-Schule nach ihrem gelungenen Auftritt

Seit vielen Jahren gibt es an der A nne-Frank-Schule auch eine Theater-AG, die alljährlich zur Einschulungsfeier der neuen Erstklässler und zu Weihnachten sowie in unregelmäßigen Abständen zusammen mit dem Schulchor auch Singspiele aufführt. Alternativ zu dem ansonsten üblichen Krippenspiel entschied man sich in diesem Jahr für ein heiteres vorweihnachtliches Theaterstück, welches sowohl beim Seniorennachmittag der Gemeinde im Kurhaus als auch am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien schulintern aufgeführt werden sollte: "Der Weihnachtsmann verlor ein Ohr“ von Annemarie Krapp, in der Regie von Lehrerin Elke Straehler-Pohl und unter Mithilfe mehrerer Mütter.
Der Weihnachtsmann hat sein rechtes Ohr verloren, weil drei Mädchen so sehr gekichert haben, dass ihre Lehrerin sagte, sie würden dem Weihnachtsmann noch das rechte Ohr weglachen, und da war es auch schon weg. Das ist besonders schlimm, denn mit dem rechten Ohr hört der Weihnachtsmann lauter gute Worte, Lob und Anerkennung, Freude und Dank, während er mit dem linken nur Böses hört, Zank, Schimpfworte, Tadel und Klagen. Sein Ohr kann er nur wiederbekommen, wenn sich jemand findet, der noch glaubt, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Einen solchen Menschen zu finden erweist sich aber als fast unmöglich, weil alle Befragten unschöne Erlebnisse mit den "Stellvertretern" hatten. Erst die kleine Christina kann dem Weihnachtsmann helfen, obwohl sie auch nicht glaubt, dass es ihn gibt. Im Traum aber fleht sie ihn an, im Himmel darum zu bitten, dass ihr schwerkranker kleiner Bruder wieder gesund wird. Das ist ihr wichtiger, als eigene Geschenke zu bekommen, und sie ist ganz sicher, dass der Weihnachtsmann helfen würde, wenn es ihn gäbe. Das wird "höheren Orts" anerkannt, weil dieses Kind begriffen hat, was Weihnachten wirklich bedeutet und warum es gefeiert wird. Deshalb bekommt der Weihnachtsmann sein Ohr zurück.
Mit großem technischen Aufwand, einem selbst gestalteten ansprechenden Bühnenbild und ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen präsentierten die 20 Mitglieder der Theater-AG  das kindgerechte Stück und ernteten dafür großen Beifall.  
Bürgermeister Franz Masino war es schließlich vorbehalten, den jungen Akteuren der Anne-Frank-Schule für den besinnlichen Nachmittag zu danken. Das gut zweistündige Programm klang mit dem Lied "Singen wir im Schein der Kerzen" aus, das nochmals Schulchor, Rhythmus-, Orff- und Flötengruppe vereinte.

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