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06.08.2011 Ferienprogramm im Jugendtreff

Jugendtreff erkundete Tiefsee

Korallenriffe erkundeten Taucher beim Ferienprogramm des Jugendtreff Waldbronn.

Die erste Ferienwoche "gehört" beim Waldbronner Ferienprogramm "Sommerspaß" traditionell dem Jugendtreff Waldbronn. Jedes Jahr bietet Jugendtreff-Leiter Detlef Schäfer und sein Team ein attraktives Programm an, das im Laufe dieser Woche mit den Kids gestaltet wird. Und wo waren die Jugendtreffler nicht schon überall in den zurückliegenden Jahren? Wikinger hinterließen ihr Schiff im Freigelände, Entdecker und Erfinder machten in der Ermlisallee Station, Indianer verbrüderten sich mit dem weißen Mann und auch die alten Römer fochten hier ihre Kämpfe aus.

Phantasievoll mit der Unterwasserwelt beschäftigten sich die 40 Kinder beim Ferienprogramm des Jugendtreff Waldbronn

In diesem Jahn ging man also "unter Wasser" um Unterwasserwelten zu erkunden. Der Beginn war eigentlich wie immer, so Detlef Schäfer. Innerhalb von 10 Minuten (!) waren die 40 Plätze ausgebucht und auch die Warteliste voll. "Es tat mir um all die leid, die lange anstanden und dann nicht zum Zuge kamen, aber mehr als 40 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren können wir nicht verkraften", sagte Schäfer dazu.

Seine Untersuchungsergebnisse stellte das Unterwasserlabor vor, allerdings stammten die Wasserproben nicht aus der Tiefsee, sondern vom Kursee oder vom Hetzelsbach

Für die 40 Kids zwischen acht und zwölf Jahren hieß es dann zunächst einmal, sich über Unterwasserwelten zu informieren. Betreut wurden die Kinder dabei an den fünf Tagen jeweils vier Stunden von den hauptamtlichen Jugendtreff-Mitarbeitern Petra Efler, Detlef Schäfer, Jürgen Sommerlatte sowie weiteren sechs ehrenamtlichen Helfern, die bei dieser Aktion mitarbeiteten. Vier Arbeitsschwerpunkte wurden gebildet und die Kinder arbeiteten in Gruppen an allen Stationen. Eine Aufgabe war der Bau des U-Boots, die Unterwasserlandschaft musste mit viel Phantasie gestaltet werden, Fische und Meeresbewohner galt es zu gestalten und in dieser Landschaft zu drapieren und das Meereslabor untersuchte Wasserproben.
Die Begeisterung, mit der die Kids an den fünf Tagen bei der Sache waren, spürten dann auch die Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten, die zum Ende des letzten Tags eingeladen waren, die Unterwasserwelt mit zu erkunden und zu begutachten. "Das war viel Arbeit, aber es hat Spaß gemacht", meinte der Viertklässler Luca aus Reichenbach, der begeistert von der Unterwasserwelt berichtete und wo er mitgearbeitet hat. Anne, sie besucht bereits das Gymnasium, stand im Taucheranzug daneben und nickte zustimmend.

Interessiert begutachtet wurde das U-Boot, mit dem die Tiefsee erkundet wurde

Während der Vorführung musste das U-Boot immer wieder in die "Tiefen der See" vorstoßen. Damit die Besatzung sicher war, hatte sie -tatsächlich!- Sprechfunkverbindung zu ihrer Basisstation und mit einer Kamera wurde nicht nur das Innere des U-Boots überwacht und nach "oben" übertragen, auch der Meeresgrund wurde gefilmt und alle konnten auf einem großen Monitor verfolgen, in welche "Unterwasserwelten" das U-Boot vorgedrungen war und was es dort vorfand. Ein Haifisch tummelte sich dort, Felslandschaften –aus Karton und Pappmaschee gefertigt- türmten sich auf, dicht besetzt von phantasievoll gestalteten Korallen, eine Schildkröte lief über den Boden, dazu wurde ein fernsteuerbaren Auto umfunktioniert und mit einem Panzer verkleidet.
Viel gab es zu entdecken, vor allem aber die Kreativität, mit der die Kids zu Werke gegangen waren. Zu Recht durften die jungen Tiefseeforscher stolz auf ihr Werk sein, das sie in dieser Woche geschaffen hatten. Nun ist erst einmal Urlaubszeit im Jugendtreff, ehe am 29. August die –allerdings auch schon ausgebuchte- Ferienbetreuung beginnt.

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