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24.07.2011 Kammerorchester der Musikschule

"Auf die nächsten 30 Jahre"
Konzert des Kammerorchesters der Musikschule Waldbronn

Das Kammerorchester der Musikschule Waldbronn bei seinem jüngsten Konzert unter der Leitung von Toni Reichl


Zwei Werke noch lebender Komponisten, die beide anwesend waren, darunter eine Uraufführung, standen auf dem Programm des jüngsten Konzerts des Kammerorchesters der Musikschule Waldbronn unter der Leitung von Toni Reichl. Den Bogen spannte Reichl mit seinen Musikern diesmal von der Moderne bis zur Zeit der Französischen Revolution.
Die "Sinfonia g-moll" des aus Deutschland stammenden, 1816 verstorbenen Komponisten Jean Paul Egide Martini gab dem Orchester gleich zu Beginn Gelegenheit seine Vorzüge unter Beweis zu stellen. Nach einem abwechslungsreichen "Allegro" folgte ein melodiöses "Andante", ehe das "Allegro ma non troppo" die Sinfonie für Streichorchester rundete. Das viersätzige "Konzert für Blockflöte und Streichorchester" des 2005 verstorbenen Arnold Cooke wies in seiner Tonsprache bereits in die Moderne. Die Solopartie mit der Blockflöte bewältigte Ulrich Enters musikalisch einfühlsam und mit hohem technischen Können.
"Auf die nächsten 30 Jahre" von Roman Rothen war der Musikschule Waldbronn zu ihrem 30. Geburtstag gewidmet. Er hatte das "Stück zum 30-jährigen Bestehen der Musikschule Waldbronn" für Jazzbass und Streichorchester geschrieben, das im evangelischen Gemeindezentrum jetzt als Uraufführung erklang. Den Jazzbass als Begleitung aber auch in den prägnanten Solostellen spielte mit hohem Können Karl Jackl. Aus der "Romanze in C" für Streichorchester folgte das Andante.
Den Schlusspunkt setzte das "Concierto para cuerdas" des in Karlsruhe geborenen Komponisten Tilman Heiland. Hier konnten das Kammerorchester mit seinem Dirigenten Toni Reichl in den Sätzen "Tango – Fuga – Nocturno – Salsa" nochmals ihre ganze Musizierfreude ausleben und gleichzeitig unter Beweis, dass sie inzwischen zu einem überaus homogenen Ensemble zusammengewachsen sind. Für den überaus langen und herzlichen Beifall bedankten sich die Musiker mit einem Satz aus dem Werk von Tilman Heiland.

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