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02.07.2011 Preisträger Pro Politik

Pro Politik: Zwei Preisträger aus Waldbronn

Zwei Preisträgerinnen der Stiftung Pro Politik kommen in diesem Jahr aus Waldbronn. Beim Empfang im Rathaus (von links): Rektor Peter Hepperle, Bürgermeisterstellvertreterin Erika Anderer, Leonie Weber, Hannah Breckwoldt und Geschäftsführer Christoph Ochs

Mit Leonie Weber, Absolventin des Gymnasiums Karlsbad, und Hannah Breckwoldt, Absolventin der Werkrealschule Waldbronn, kommen zwei Preisträgerinnen der Stiftung Pro Politik aus Waldbronn. Dies war für die Gemeinde Anlass, beide ins Rathaus zu einem kleinen Empfang einzuladen, wo ihnen Bürgermeisterstellvertreterin Erika Anderer für ihr Engagement dankte. Mit dabei waren auch Rektor Peter Hepperle von der Albert-Schweitzer-Schule und Christoph Ochs, Geschäftsführer der Stiftung.
In der Würdigung der Albert-Schweitzer-Schule für Hannah Breckwoldt heißt es: "Sie ist eine sehr zuverlässige Schülerin, die sich aktiv für ein positives Klassen- und Schulklima engagiert. Sie ist darüber hinaus Mitglied im Jugendgemeinderat der Gemeinde Waldbronn und vertritt dort die Interessen der Jugendlichen mit großer Energie.
Außerdem ist sie Mitglied der Jugendfeuerwehr Waldbronn und setzt sich hier in besonderer Weise für soziale Belange der Allgemeinheit ein. Bei der Umweltorganisation Greenpeace ist sie ebenfalls Mitglied. Hier setzt sie sich für eine ökologische und umweltbewusste Lebensführung der Gemeinschaft ein. Insgesamt ist Hannah Breckwoldt eine Person, die sich schon in jungen Jahren aktiv für die Gesellschaft einsetzt."
Über Leonie Weber heißt es: "Sie zeigte durchgehend gute bis sehr gute Leistungen in den Gesellschaftswissenschaften. Trotz ihrer Zurückhaltung und Bescheidenheit ist sie immer wieder durch spontane Hilfsbereitschaft, durch die Fähigkeit zu konstruktiven Lösungsvorschlägen bei schulischen Problemen und durch ein hohes Maß an Empathie aufgefallen. So kümmerte sie sich ohne viel Aufhebens und trotz eigener Belastung federführend um die Versorgung zweier Mitschüler, die sich wegen Sportunfällen für längere Zeit im Krankenhaus befanden, mit abiturrelevanten Informationen und Aufgaben kurz vor dem schriftlichen Abitur. Leonie begreift Politik nicht nur als Theorie, sondern hat erkannt, dass persönliches Engagement und Einsatz vor Ort die Welt für manchen möglicherweise ein wenig besser machen. Ihr Interesse gilt vor allem Afrika und Mittel- bzw. Südamerika. So informierte sie sich beispielsweise über drei Wochen vor Ort in Peru über das MANTHOC-Projekt. Kinder und Jugendliche, die bislang keine Chance auf schulische Bildung bzw. Ausbildung hatten, weil ihre Arbeit für die Versorgung der Familie unabdingbar ist, werden dabei unterstützt, beides miteinander zu vereinbaren. Auch die schulische Amnesty-International-Gruppe profitiert von Leonies vielfältigem Einsatz. So stellte sie im Unterricht den neunten und zehnten Klassen die Arbeit von AI vor. Außerdem ist sie außerschulisch an Greenpeace Projekten beteiligt. Bei der Greenpeace-Jugend war sie auch Ansprechpartner Jugendgruppen im Kreis Karlsruhe. Nicht zuletzt ist zu erwähnen, dass Leonie sich sowohl mit Fachliteratur als auch mit Belletristik zu aktuellen politischen Themen beschäftigt. Ihr Hauptaugenmerk gilt hierbei der Frage, wie man mehr Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit für Benachteiligte durchsetzen kann."

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