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14.05.2011 Albtalgemeinden in Karlsruhe

Das Albtal als "starke Marke"

Die Heimatstübler mit (v.re.) Helmut Scheib, Harald Jung und Kurt Bechtel unterhielten die Passanten vor dem Pavillon von Waldbronn

"Das Albtal ist eine starke Marke“, Bürgermeister Franz Masino aus Waldbronn brachte es auf den Punkt. Bei der gemeinsamen Präsentation der Albtalgemeinden in Karlsruhe am vergangenen Samstag stand eines im Vordergrund: alle müssen an einem Strang ziehen, um das Albtal effektiver zu vermarkten. Bereits im vergangenen Jahr waren die Albtalanrainer gemeinsam in Karlsruhe auf Werbetour gegangen, damals präsentierten sich die Gemeinden auf dem Marktplatz. Dieses Mal standen die Info-Pavillons auf dem Platz an der Stephanskirche, die Albtalorte wucherten dort mit ihren Pfunden: Ettlingen mit den Schlossfestspielen, Bad Herrenalb und Frauenalb mit dem Klosterpfad, Waldbronn mit der Albtherme. Marxzell warb mittels Oldtimer für das Fahrzeugmuseum, Karlsbad für den Rhododendronpark und der Dobel präsentierte kulinarische Köstlichkeiten. Mit von der Partie ist auch Malsch.

Am Stand der Albtalgemeinden

Als erstes greifbares Kooperations-Produkt präsentierten die Bürgermeister aus dem Albtal zusammen mit dem Stadtmarketing Ettlingen das druckfrische Faltblatt „Erlebnis Albtal“. Damit können Ausflügler das Tal erschließen, alle Sehenswürdigkeiten mit gegebenenfalls Öffnungszeiten und Homepages sind darauf zu finden. Erhältlich ist das Faltblatt in allen Stadtinformationen bzw. Rathäusern der beteiligten Gemeinden, die Auflage beträgt etwa 10.000 Stück.

Einen kleinen Fan gefunden hatte dieser
Cadillac, Baujahr 1947, aus dem Fahrzeug-
museum in Marxzell

Den gemeinsamen Auftritt besser zu bewerben sei die Devise, betonte Franz Masino, während Rudi Knodel, Karlsbads Bürgermeister, den Kundenkreis spezifizierte: „Wir sprechen vor allem Kurzurlauber und Tagestouristen an, und die kommen nun mal überwiegend aus dem Bereich Karlsruhe“, erklärte er. Spazierengehen, wandern, walken, radeln, baden, Kultur genießen, die einzigartige Fauna und Flora genießen: Karlsruhe habe die besten Möglichkeiten direkt vor der Haustüre, durch einen hervorragenden öffentlichen Personennahverkehr bestens angebunden, Wolfgang Krieg vom Dobel bestätigte dies. Zudem, so Knodel, müsse man die Wirtschaft mit ins Boot holen, er denke da beispielsweise an die Gastronomie. Schon seit Jahren gebe es eine gute interkommunale Zusammenarbeit, die man nun intensiviere, sagte Raimund Schuster, Marxzell. Wobei die Form der künftigen Zusammenarbeit noch im Entstehen sei, wie

"Gruppenbild mit Dame": (v.li.) die
Bürgermeister Raimund Schuster (Marxzell),
Wolfgang Krieg (Dobel), Bettina Beier,
Ortsvorsteherin aus Burbach, und die
Bürgermeister Franz Masino (Waldbronn)
und Rudi Knodel (Karlsbad).

Katja Speck vom Stadtmarketing mitteilte, sie denke da an einen Verein. „Alle profitieren von dieser Kooperation, denn die Angebote ergänzen sich bestens“, merkte sie an. Derzeit wirbt das Stadtmarketing unter Leitung von Andreas Leupolz bei den Fraktionen der Gemeinderäte der Umgebung für das Projekt.
"Die Alb ist ein blaues Band, sie verbindet das Albtal mit Karlsruhe“, sagte die Leiterin der Tanzgruppe aus Bad Herrenalb, die mit ihren traditionellen Tänzen ebenso folkloristisches Flair auf den lauschigen Platz unter den Bäumen zauberte wie die Stubenmusik der Heimatstuben Waldbronn mit Helmut Scheib, Kurt Bechtel und Harald Jung. Passanten, angelockt von Musik und bunten Trachten, zogen mit Prospektmaterial beladen wieder ab, füllten Quizkarten aus oder versuchten sich beim Tannenzapfenkorbwurf.

Bürgermeister Rudi Knodel beim Tannenzapfen-Zielwurf. Den Wettstreit der Bürgermeister entschied aber Bettina Beier, Burbachs Ortsvorsteherin für sich.

Die Stubenmusik in neuer Besetzung mit (v.li.) den Bürgermeistern Raimund Schuster, Franz Masino und Wolfgang Krieg

 

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