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11.05.2011 5000 Euro für zwei Schulen

Herrmann Ultraschall spendete Preis an Schulen

Je 2500 Euro erhielten die Albert-Schweitzer-Haupt- und Werkrealschule Waldbronn und die Realschule Karlsbad von der Karlsbader Firma Herrmann Ultraschall. Bei der Übergabe waren dabei (v.li.) Raphael Degler, Roöland Tibi, Bürgermeister Rudi Knodel, Sabine Herrmann-Brauss, Arnold Schneider, Jürgen Haller, Peter Hepperle, Hanna Breckwoldt, Bürgermeister Franz Masino, Saskia Fien, Anja Zschernig und Detlef Schäfer

Über jeweils 2500 Euro freuen dürfen sich die Albert-Schweitzer-Haupt- und Werkrealschule Waldbronn und die Realschule Karlsbad. Beide sind Kooperationsschulen der Firma Ultraschall Herrmann im Karlsbader Industriegebiet "Stockmädle". Die Spende stammt aus dem mit 5000 Euro dotierten ZIM-Preis des Bundeswirtschaftsministeriums, den Ultraschall Herrmann gewonnen hatte. Diesen Preis hatte 2010 Herrmann Ultraschall in der Kategorie "Einzelprojekt" gewonnen. Die Firma hatte mit einer neuen Ultraschall-Schweißtechnologie für Kunststoffe ein präzises und wirtschaftliches Produktionsverfahren zum Verbinden von Kunststoffteilen, Versiegeln von Verpackungswerkstoffen und zum Laminieren und Prägen von Materialien aus Vliesstoffen entwickelt.
Übergeben wurde die Spende jetzt im Beisein der Bürgermeister Rudi Knodel und Franz Masino zu gleichen Teilen an die Leiter beider Schulen durch Geschäftsführer Arnold Schneider und Sabine Herrmann-Brauss. Dabei fügte es sich gut, dass zeitgleich Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule mit Schulsozialarbeiter Detlef Schäfer vor Ort waren, um mit Anja Zschernig im Rahmen der Kooperation ein Bewerbertraining zu absolvieren. Beide Bürgermeister bedankten sich bei Geschäftsführer Arnold Schneider für die Spende an die Schulen. Sie dankten der Firma aber auch dafür, dass sie, wie Anja Zschernig im Gespräch ausführte, in vier Ausbildungsberufen jährlich jeweils zwei bis drei Auszubildende einstellen. "Die Chancen auf eine Übernahme sind sehr hoch", sagte Anja Zschernig dazu.
Die Realschule, so Rektor Jürgen Haller, wird ihre 2500 Euro als Baustein für ein digitales Schwarzes Brett mit zwei Monitoren einsetzen, über die Vertretungspläne und sonstige Infos ins Foyer und ins Lehrerzimmer übertragen werden können. Die Albert-Schweitzer-Schule Waldbronn wird, so Rektor Peter Hepperle, das Geld einsetzen im Bereich Berufswegeplanung und dazu geeignete Beratungssoftware beschaffen und die Klassenzimmer mit weiteren Laptops ausstatten. Überhaupt, so Hepperle, nimmt die Berufsvorbereitung an der Albert-Schweitzer-Haupt- und Werkrealschule eine zentrale Stellung ein. Sie beginne in der Klasse 8, wo in der Schule grundlegende Fragen einer Bewerbung besprochen und eingeübt werden. In Klasse 9 folgt dann ein erstes Bewerbertraining mit einem Fachmann aus der Wirtschaft an der Schule. In der 10. Klasse schließlich wird das Bewerbertraining in einzelnen Betrieben durchgeführt, so wie jetzt aktuell bei Herrmann Ultraschall. Für diese Möglichkeiten sei die Schule sehr dankbar, so Hepperle abschließend.

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