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09.04.2011 Das Konzert 2011

Musikalisch gelungen war das "Konzert 2011"

Annähernd 150 Mitwirkende zählten Chor und Blasorchester beim ersten gemeinsamen Konzert von Gesangverein "Concordia" und Musikverein "Lyra" Reichenbach, auf unserem Bild dirigiert von Joachim Langnickel


Erstmals gemeinsam traten in einem Konzert Gesangverein "Concordia" und Musikverein "Lyra" Reichenbach auf. "Franz und Franz" habe bei der Geschichte des Konzerts eine Rolle gespielt, wie Concordia-Vorsitzender Harry Reiser sagte, der gemeinsam mit Lyra-Vorsitzendem Günter Geisert die Zuhörer begrüßte. Für beide Namen stehen Lyra-Dirigent Gernot Franz und Concordia-Ehrenvorsitzender Franz Becker, die beide die Idee zu einem gemeinsamen Konzert hatten.
Unter den Zuhörern bei beiden gut besuchten Veranstaltungen konnten die beiden Vorsitzenden besonders begrüßen: Bürgermeister Franz Masino, Pfarrerin Bettina Roller und Pfarrer Torsten Ret, die Ehrenbürger Martin Altenbach und Helmut Völkle, MdL Dr. Frank Mentrup und Brigitte Stocker, Referentin im Sängerkreis Karlsruhe.

Gernot Franz, hier in voller Aktion, dirigierte abwechselnd mit Joachim Langnickel

Der 90 Sängerinnen und Sänger starke gemischte Chor, teilweise verstärkt durch den Teenie-Chor, und das 55 Musiker zählende Blasorchester harmonierten aufs Beste. Auf der Bühne platziert war das Orchester und davor im Saal leicht erhöht der Chor. In vielen Proben hatte Gernot Franz seine Musiker auf einen zurückhaltenden transparenten Ton eingestimmt, so dass die musikalischen Linien beider Klangkörper gut harmonierten. Dirigiert wurden die einzelnen Stücke von Gernot Franz und Joachim Langnickel, dem Dirigenten des Gesangvereins, im Wechsel. Durch das Programm führten an beiden Abenden Christina Kies und Dieter Bertelmann.
Eröffnet wurde der Abend mit der Hymne und dem Triumphmarsch aus Verdis Oper Aida. Es gibt sicher leichtere Stücke zum Einstieg als den Triumphmarsch, aber unter der sicheren und zupackenden Leitung von Gernot Franz gewannen Musiker und Sänger schnell an Sicherheit und der Triumphmarsch erklang in voller Schönheit. Ihm folgte, jetzt von Joachim Langnickel geleitet, der Vangelis-Hit "1492 –The Conquest of Paradise" mit schönen musikalischen Steigerungen. Der Frauenchor sang unterstützt vom Teeniechor "I will follow him" aus "Sister Act", wobei Joachim Langnickel für den nötigen Drive sorgte. Jubelnder Beifall erklang nach "Music" von John Miles. Für das furios gespielte Gitarrensolo hatte man Karl-Heinz Dörr von der Musikschule Waldbronn gewonnen.

Bei "Sister Act" war auch der Teenie-Chor als Nonnen im Einsatz

In "Highlights from Carmen" ließen Gernot Franz und seine 55 Musiker die bekannten Melodien aus Bizets gleichnamiger Oper erklingen. Den Schlusspunkt vor der Pause setzten das Blasorchester und der Männerchor, geleitet von Joachim Langnickel, mit dem rhythmisch exakten "Jägerchor" aus Webers Oper "Der Freischütz". Ihm fügte sich nach der Pause der Chor der Gefangenen aus Verdis "Nabucco" an, bei dem die Sehnsucht nach Erlösung aus der babylonischen Gefangenschaft musikalisch hörbar wurde. In einer Bearbeitung von Joachim Langnickel erklang danach "Money, Money, Money" von ABBA, dem am Klavier unterstützt von Christian Backof von der Musikschule der Udo-Jürgens-Hit "Aber bitte mit Sahne" folgte.
Der Höhepunkt des Abends, und das war auch am Beifall abzulesen, war das eindringlich interpretierte "Dry your tears, Africa" aus dem Film "Amistad". Dabei beeindruckte im Blasorchester vor allem die Percussion-Gruppe, während der Chor den Text in der Originalsprache "Mende" sang. Eindrücklich gelang der immer wiederholte Ruf "Mu ya mah mu yeh" und das von Gernot Franz bis zum Fortissimo gesteigerte "Africa" von Chor und Orchester als Schlusspunkt. Stimmungsvoll klang das Konzert mit "Time to Say Goodbye" aus.
Jubelnder Beifall dankte den Akteuren für das Konzert. Sie bedankten sich zunächst mit "We are the world" von Michael Jackson, dazu kam auch die Chorgruppe "The Voices" mit zum Einsatz, und dann mit einer Wiederholung des Amistad-Songs.

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