Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.428.706

Volltextsuche



 

15.01.2011 Neujahrsempfang St. Wendelin

Dank für engagierte Mitarbeit

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Gisela Lichtenberg (re.) gedankt. Den Präsentkorb übergaben (v.li) Hubert Kuderer, Kindergartenleiterin Sigrid Ochs, Pfarrer Torsten Ret und Martina Becker vom Pfarrgemeinderat

Schon Tradition hat der Neujahrsempfang der katholischen Pfarrgemeinde St. Wendelin Reichenbach. In diesem Jahr fand er erstmals samstags nach dem Abendgottesdienst statt. Musikalisch Umrahmt wurde vom Querflötenduo Silvia Hucker und Manuela Knupfer. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hubert Kuderer, der zusammen mit seinem Stellvertreter Günter Geisert die Ansprache hielt, begrüßte zu Beginn Pfarrer Torsten Ret, Pfarrerin Bettina Roller, Bürgermeister Franz Masino sowie die Ehrenbürger Martin Altenbach und Helmut Völkle.
Im Mittelpunkt des gut besuchten Empfangs stand, so die beiden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, der Dank an alle Aktiven der Pfarrgemeinde. In der Pfarrgemeinde und in den kirchlichen Gruppen gebe es viele Menschen, die bereitwillig einen wichtigen Dienst übernehmen.
Mit einem Geschenkkorb gedankt wurde im Rahmen des Empfangs Gisela Lichtenberg. Sie habe sich in den zurückliegenden 20 Jahren ehrenamtlich um die Abrechnung der Kindergartenbeiträge gekümmert. Dazu gehörte der Einzug der monatlichen Kindergartengebühren und der Abrechnung. Anfangs wurden diese Elternbeiträge monatlich bar eingesammelt, dann vereinfachten Daueraufträge das Verfahren und seit 1994 werden in der Erzdiözese die Beiträge per Lastschrift eingezogen. Seit dieser Zeit erstellte Gisela Lichtenberg monatlich die Disketten für den Einzug, überwachte den Zahlungsverkehr und führte die Kassenbücher. Auch im Pfarrgemeinderat hat sich Gisela Lichtenberg über zwei Wahlperioden engagiert und war auch als Lektorin und Kommunionhelferin aktiv.
Aus dem Jahr 2010 hatten Kuderer und Geisert Naturkatastrophen, menschliche Tragödien Rücktritte aus öffentlichen Ämtern aber auch Positives und Erfreuliches zusammengetragen. In der Pfarrgemeinde St. Wendelin habe das Jahr mit der Einweihung des renovierten Pfarrzentrums begonnen. Bei den Pfarrgemeinderatswahlen im März lag die Wahlbeteiligung in Reichenbach mit 30 Prozent deutlich über dem Durchschnitt in der Erzdiözese. Überraschend gekommen sei dann im Sommer der Abschied von Pfarrer Josef Dorbath nach zwölf Jahren in der Seelsorgeeinheit Waldbronn-Karlsbad. Als "Glücksfall" habe sich der neue Pfarrer Torsten Ret erwiesen.
Mit einem Dank an alle Aktiven leiteten Hubert Kuderer und Günter Geisert über zu einer Vorschau auf 2011. Die Entwicklung der Seelsorgeeinheit sei nach wie vor eine große Herausforderung. Der gemeinsame Ausschuss werde weiter daran arbeiten, auf der Grundlage der pastoralen Leitlinien der Erzdiözese eine Konzeption zu entwickeln. Dabei gehe es vor allem um die Frage: "Was ist unverzichtbarer Auftrag der Seelsorge, wovon werden wir uns verabschieden müssen?"
Der Rückblick habe gezeigt, dass sich schlechte Nachrichten oft besser verkaufen lassen, sagte Pfarrer Torsten Ret in seinem nachdenklich gehaltenen Grußwort. Die Wirklichkeit mit engagierten Menschen sehe aber oft anders aus. Entscheidend sei, dass jeder seine Fähigkeiten einbringe. Dabei seien auch die scheinbar kleinen Dienste wertvoll. Ein Glücksfall sei für ihn auch die Zusammenarbeit mit seinem hauptamtlichen Team. "Ich bin nun schon über 100 Tage hier und habe noch keinen Tag bereut!" Die Zukunft der Kirche, schloss Pfarrer Ret, hängt ganz wesentlich von uns ab.

[<< Übersicht]