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12.12.2010 Lieder- und Theaterabend

Ehrungen und Theater

Langjährige aktive Sänger wurden beim Gesangverein "Concordia" Reichenbach geehrt: 60 Jahre aktiv sind (v.li.) Erich Brandel, Stefan Waible, Konrad Becker, Zu Ehrenmitgliedern wurden Klaus Bechtel und Edelbert Schuster ernannt. 25 Jahre ist Joachim Becker als Sänger aktiv

    
"Singen im Chor macht Spaß", sagte Martin Vogel, der stellvertretende Vorsitzende der Sängergruppe Albtal beim Lieder- und Theaterabend des Gesangvereins "Concordia" Reichenbach. Traditionell werden bei diesem Anlass immer langjährige Aktive geehrt. Vorsitzender Harry Reiser konnte dazu MdL Frank Mentrup, Bürgermeister Franz Masino und mit Martin Vogel den stellvertretenden Vorsitzenden Vorsitzenden der Sängergruppe Albtal begrüßen. Umrahmt wurden die Ehrungen im ersten Teil des Lieder- und Theaterabends durch den Kinder- und Teeniechor, durch "The Voices", den Frauen-, Männer- und Gemischten Chor, die alle unter der Leitung von Joachim Langnickel stehen.
Für 25 Jahre erhielt Joachim Becker die Silberne Ehrennadel des Badischen Chorverbands. Die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbands erhielten für 60 Jahre Konrad Becker, Erich Brandel und Stefan Waible. Zu Ehrenmitgliedern wurden Edelbert Schuster und 2. Vorsitzender Klaus Bechtel ernannt, der seit 28 Jahren in der Verwaltung mitarbeitet, 22 Jahre davon als 2. Vorsitzender. Für 15 Jahre Singen im Frauenchor wurden Margarethe Haberstroh, Rosa Kraft und Helga Putz geehrt.
Was alles passieren kann, wenn auf dem Bauernhof die Bäuerin für einige Wochen in die Klinik muss, führte die Theatergruppe des Gesangvereins "Concordia" Reichenbach jetzt anschaulich vor und sorgte mit ihrer Aufführung für viel Spaß bei den Zuschauern. Regisseur Manfried Anderer jedenfalls hatte in diesem Jahr mit Stückauswahl und Besetzung ein mehr als glückliches Händchen.

"Chaos auf dem Bauernhof" herrschte beim Theaterabend des Gesangvereins "Concordia" Reichenbach, auf unserem Bild mit (v.li.) Birgit Rupp, Christina Kies, Gerhard Anderer, Manuel Kunz, Julia Dürr, Kristina Bodnar und Diana Schäfer

Die Handlung ist nebensächlich, es kommt auf die Komik der einzelnen Situationen und den Wortwitz an, und das gelang mit der relativ jungen Theatergruppe der "Concordia" ganz hervorragend, denn Manfried Anderer ließ die Situationen von den Akteuren gekonnt ausspielen und steigerte so noch die Komik.

Szene mit (v.li.) Manuel Kunz, Julia Dürr, Gerhard Anderer, Christina Kies und Birgit Rupp

Dem zehnköpfigen Ensemble bei seinem frischen Spiel zuzusehen, machte den Zuschauern hörbar Freude. Einen Glanztag erwischte dabei Christina Kies als Oma Müller, fast ständig auf der Bühne sorgte sie mit ihren oft trockenen Kommentaren für viel Heiterkeit und mit ihr warteten die Zuschauer gespannt, wer wann aus welcher Türe kommt. Aber die anderen Akteure standen ihr nicht viel nach. Da war Manuel Kunz als Bauer Werner Müller, dessen Frau, gespielt von Kristina Bodnar, in die Klinik muss und ihre befehlsgewohnte Mutter, typgenau Birgit Rupp, als Aufpasserin ebenso ins Haus bestellt wie die Dorfhelferin Anna, der Diana Schäfer das passend-resolute Auftreten verpasste.
Dass es aber gehörig Verwicklungen gab, dafür sorgten Nachbar Hans, dem Edelbert Schuster die nötige Schlitzohrigkeit verlieh, und dessen einfältiger Freund Erwin, gespielt von Sebastian Kunz. Im Geschehen mischte auch Nachbar Alois in Gestalt von Gerhard Anderer gehörig mit.

Hoch ging es her in dieser Szene mit (v.li.) Julia Dürr, Diana Schäfer und Birgit Rupp

Alles wäre aber noch nicht so schlimm, hätte nicht Hans, ohne Wissen der anderen eine Heiratsanzeige für Werner aufgegeben, um ihm die Abwesenheit seiner Frau zu versüßen. Und so schneien zwei ganz unterschiedliche heiratswillige Damen ins Haus. Die raffiniert-habgierige Sarah, die mit ihren Reizen zu punkten sucht und immer den "Ochsen zähmt", war bei Julia Dürr bestens aufgehoben. Der gutmütigen Beate gab Katrin Reiser, meist in Gummistiefeln über die Bühne stapfend das richtige Profil.
Zum Schluss löst sich alles in Wohlgefallen auf. Die Bäuerin kehrt vorzeitig aus der Klinik zurück, die habgierige Sarah wird verjagt, Hans und Beate werden ein Paar und die Dorfhelferin kommt beim Witwer Alois unter. Lang anhaltender Beifall dankte den Akteuren für unterhaltsame eineinhalb Stunden.

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