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23.10.2010 Musikverein Busenbach mit Doppelkonzert

Doppelkonzert gefiel Zuhörern

Mit der Stadtkapelle aus Fridingen an der Donau gab der Musikverein "Edelweiß" Busenbach ein Doppelkonzert

„… und morgen können wir dann lesen, ob es uns gefallen hat.“ Mit dem Gedicht "Moderne Sinfonie“ von Heinz Erhardt eröffnete Vorstand Fritz Müller das Doppelkonzert anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Musikvereins "Edelweiß“ Busenbach mit der Stadtkapelle aus Fridingen an der Donau. Fritz Müller klärte die Zuhörer im Kurhaus kurz über das Zustandekommen dieser musikalischen Verbindung auf: Stefan Bär, Bürgermeister und gleichzeitig Klarinettist der Stadtkapelle Fridingen a.d. Donau, ist ein Studienkollege der Busenbacher Musikerin Hildegard Trautmann. So kam es, dass der Musikverein "Edelweiß“ Busenbach im Juni diesen Jahres einen wunderschönen Ausflug ins Donautal unternahm und dort beim Gartenfest der Stadtkapelle musizierte. Mit dem Doppelkonzert im Kurhaus revanchierten sich die Musiker aus Fridingen bei den Busenbachern.
Der gastgebende Verein eröffnete unter der Leitung seines Dirigenten Dietmar Schulze den musikalischen Reigen mit dem "Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms in einem Arrangement von S. Rundel. Im darauf folgenden Stück "Adventure!“ von Markus Götz brachte der Komponist seine Vorstellungen über einen romantischen Abenteuerfilm musikalisch zum Ausdruck. Hinter "Irving Berlin Showstoppers” verbargen sich bekannte Melodien wie "Putting on the Ritz“ und "There’s no Business like Showbusiness“. Berühmte Operettenmelodien von Emmerich Kalman, gelungen arrangiert von H. J. Rhinow, begeisterten das Publikum. Zum Abschluss des ersten Konzertteils spielten die Musiker den "March-Bou-Shou“, in dem Satoshi Yagisawa eine Folklore-Melodie seiner japanischen Heimat in einen außergewöhnlichen Marsch kleidete. Natürlich durften die Busenbacher die Bühne nicht ohne eine Zugabe verlassen, bevor die Stadtkapelle Fridingen an der Donau mit über 60 Musikern nach der Pause auf der Bühne Platz nahm.

Bürgermeister Franz Masino und Fridingens Bürgermeister Stefan Bär

Bürgermeister Stefan Bär selbst eröffnete mit einer kurzen Vorstellung der Stadt Fridingen und der Stadtkapelle den Programmteil, bevor die Fridinger unter der Leitung von Hans Schwarz ihr Konzert mit dem Marsch "Danubia“ von Julius Fucik begannen. In der sinfonischen Rhapsodie "Scandinavia“, geschrieben von A. Bösendorfer, waren folkloristische Elemente aus Lappland, Schweden, Norwegen und Dänemark musikalisch verarbeitet. Auch die Fridinger Musiker brachten ein Werk des Komponisten Markus Götz zu Gehör: "Silva Nigra“ - Szenen aus dem Schwarzwald - in dem der Komponist von der Kuckucksuhr bis zum Gesang der Klosterbrüder die musikalischen Eindrücke seiner Heimat verarbeitet hat. Vom Leben eines Zigeunermädchens, das immer wieder fortgeschickt wird, erzählt "Adieu-Bohème“ von F.X. Lecheler. Das letzte offizielle Stück der Stadtkapelle Fridingen war die "Polka Incridibile“, die unglaubliche Polka, die der Komponist A. Hermann als Humoreske verstanden wissen möchte. Auch die Gäste aus Fridingen wurden durch den lang anhaltenden Applaus des Publikums zum Spielen zweier Zugaben aufgefordert.

Der Musikverein "Edelweiß" Busenbach bestritt den zweiten Teil des Doppelkonzerts

Waldbronns Bürgermeister Franz Masino betonte in seinem abschließenden Grußwort, dass "Musik verbindet“, was sich an einem solchen Abend immer wieder bewahrheite. Die Zuhörer waren sich jedenfalls, um mit den Worten von Heinz Erhardt zu sprechen, einig: „…dass es uns gefallen hat.“ Ebenso einig waren sich die Musiker aus Fridingen und Busenbach, dass man diesen Kontakt weiter aufrechterhalten möchte.

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