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25.07.2010 Dorffest Etzenrot 2010

Böllerschüsse vertrieben Regen

Mit drei Böllerschüssen aus historischen Büchsen eröffnete der Schützenverein Waldbronn das Dorffest

Eine echte Gemeinschaftsproduktion ist das Etzenroter Dorffest, das jetzt zum zehnten Mal Gäste aus Nah und Fern anzog. Erstmals zur 700-Jahr-Feier Waldbronns 1992 durchgeführt, fand es seitdem regelmäßig in zweijährigem Turnus statt. Dabei ziehen Vereine und Etzenroter Bürger an einem Strang.

Kein Tropfen ging diesmal daneben, als Bürgermeister Franz Masino das erste Fass beim Etzenroter Dorffest anstach

Beteiligt waren am Dorffest neben dem Gasthof "Strauß" die Fördervereine vom Kindergarten St. Bernhard und der Waldschule, der Kleintierzuchtverein, der TSV Etzenrot, der Musikverein "Harmonie" Etzenrot, katholische Frauengemeinschaft und Kirchengemeinde, die Kulturfreunde Albgau, das Deutsche Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr und ihr Förderverein. Sie alle haben entlang der Hohberg- und der Kirchstraße ihre Stände mit den unterschiedlichsten Angeboten aufgebaut. Möglich wurde das Alles aber nur, weil die Anwohner der beiden Straßen großzügig ihre Grundstücke und Hofeinfahrten für das Dorffest bereit stellten. Darauf wies auch Klaus Pukowski, Vorsitzender der für das Fest federführenden Arbeitsgemeinschaft Etzenroter Vereine, bei der Begrüßung hin.

Der Musikverein "Harmonie" Etzenrot unter seinem Dirigenten Michael Weber spielte an den Tagen des Dorffests eifrig zur Unterhaltung der Gäste auf

Eröffnet wurde das zweitägige Fest durch drei Böllerschüsse des Schützenverein Waldbronn, angetreten mit historischen Büchsen und Uniformen. "Den letzten Rest des Regens haben die Schützen jetzt weggeschossen", so Bürgermeister Franz Masino bei der Begrüßung der Festbesucher. Wie Waldbronn durch und von seinen Vereinen lebe, so werde auch das Dorffest von den Vereinen getragen. Mehr Gemeinsamkeit sei das Ziel, aber auch Einnahmen zugunsten der Vereinskasse, die dann der Jugendarbeit und sonstigen Aufgaben zufließen. Danach zapfte der Bürgermeister zu den Klängen des Musikverein "Harmonie" Etzenrot das obligatorische Fass Freibier an.
Nach diesem Start waren auf der Bühne nacheinander der Kindergarten, das Jugendorchester des Musikvereins und die Band "Preacher" zu hören und zu sehen, ehe am Abend dann "Midroba" mit ihren Kultsongs aus Ost und West die stattlich angewachsene Besucherschar unterhielt.

Beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntag 

Der Sonntag wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet, den Pfarrerin Bettina Roller und Gemeindereferentin Alexandra Kunz gestalteten. Die Kollekte wird dem Kinderhospizdienst von Caritas und Diakonie zufließen. Musikverein, der Chor "The Voices" und der Rock'n Roll Club Waldbronn sorgten für Unterhaltung am Sonntag. Pausen überbrückte der Musikverein mit Live-Musik an seinem Stand. Den Ausklang gestaltete das "Harmonie-Swingtett" des Musikvereins mit Swing und Jazz.

Ehrenbürger Martin Altenbach beim Etzenroter Dorffest

Daneben gab es an den Ständen der Vereine neben einem vielfältigen kulinarischen Angebot aber auch Sonderaktionen. Eine Jungtierschau lud zum Verweilen ein. Mit einer Spielstraße kümmerte sich der Förderverein des Kindergartens um die kleinen Besucher ebenso wie der Förderverein der Waldschule, der seine "Projekt-Wale" ausstellte und einen Luftballonwettbewerb organisiert hatte. Einen Flohmarkt, dessen Erlös ebenfalls einem guten Zweck zukommt, hatte die katholische Kirchengemeinde in einer Garage aufgebaut.
Zufrieden zeigte sich Klaus Pukowski. Er hob besonders hervor, dass das Fest am Samstag bis in die späte Nacht hinein friedlich verlaufen war. Etwas unterschiedlich fiel dagegen die Einschätzung zu den Besuchern aus. Während einige Vereine von weniger Besuchern als in den zurückliegenden Jahren sprachen, mussten andere, dazu gehörten der Kleintierzuchtverein und der TSV Etzenrot, sogar Brötchen nachordern, um die Nachfrage befriedigen zu können.

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