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01.06.2010 Spatenstich für Pflegeheim

Spatenstich für Pflegeheim markiert Baubeginn

Beim ersten Spatenstich für das Pflegeheim im "Rück": (v.li.) Michael Busam, die Bürgermeisterstellvertreter Kristian Kroschel und Erika Anderer, Gudrun Mund, Helmut Müll, Franz-Josef Fey und CDU-Fraktionsvorsitzende Roswitha Bichler

"Was lange währt wird endlich wahr", sagte Bürgermeisterstellvertreterin Erika Anderer beim ersten Spatenstich für das Pflegeheim im Waldbronner Baugebiet "Rück" und spielte damit auch auf den "langen Weg von fünf Jahren" an, den das Projekt zurücklegen musste. Entstehen werden hier in Einzelzimmern 48 vollstationäre Pflegeplätze, die Investitionssumme beläuft sich auf rund 5 Mio. Euro.
Ausgangspunkt war, daran erinnerte Anderer, ein CDU-Antrag zu einem "Seniorenpark Waldbronn", der im Juni 2005 in den Gemeinderat eingebracht. Nach langen Beratungen fand der Standort "Rück", den laut Anderer die CDU von Anfang an favorisierte, im Gemeinderat eine Mehrheit.
"Riesig glücklich" über den Baubeginn zeigte sich Gudrun Mund, Geschäftsführerin der Diakonie Karlsruhe. Nach der Sommerpause werde man in die Werbung für die 48 Plätze gehen. "Wir wollen, dass Waldbronner hier in Waldbronn bleiben können", meinte Mund und versprach gute Pflege und Betreuung. Michael Busam von der Senioren-Invest GMBH und Co KG aus Freiburg war überzeugt, dass durch die Diakonie eine hochqualifizierte Betreuung und Pflege gewährleistet werde. Das sei auch für Investoren wichtig. Voraus blickte Helmut Müll vom Bauträger IW-Bau. In etwa drei Monaten werde Richtfest für die Pflegeeinrichtung und der erste Spatenstich für das Betreute Wohnen "60+" gefeiert. Es gebe nicht viele Kommunen, lobte er, die ein solches Konzept so innovativ umsetzten.
Auf einem 2.800 qm großen Grundstück am späteren St.-Gervais-Ring 4 entsteht das Pflegeheim. Die Umrisse sind schon jetzt am Schnurgerüst erkennbar. Der mit dem Untergeschoss vierstöckige Bau hat im ersten Bauabschnitt 48 Einzelzimmer. Diese vollstationären Pflegeplätze sind in drei Wohngruppen aufgeteilt, jeweils mit eigener Wohnküche und eigenem Pflegebad. Durch die Aufteilung in dezentralisierte Wohngruppen zählt die Einrichtung zu einem modernen Pflegeheim der 4. Generation. In einem zweiten Bauabschnitt kann das Heim bei Bedarf um weitere zwei Wohngruppen mit bis zu 24 Plätzen erweitert werden.
Hervorgehoben wurde im Gespräch nach dem ersten Spatenstich vom Architekten Franz-Josef Fey aus Eppingen auch der hohe energetische Standard, den es so nirgends gebe. Das sei auch ein Vorteil für den Betreiber, da durch niedrige Energiekosten die Einrichtung günstig zu betreiben sei.
Bis zur Fertigstellung der Pflegeeinrichtung wird voraussichtlich ein Jahr vergehen. Abhängig ist dies allerdings sehr stark vom Wetter. Durch den lehmigen Untergrund "geht nach zwei Tagen Regen gar nichts mehr", erklärte H. Mürb von der ausführenden Baufirma. Im Mai beispielsweise sei man gerade auf fünf Arbeitstage gekommen.

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