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08.05.2010 Eiszapfen-Anbaden im Freibad

Mutiger Sprung ins kalte Nass

Mit einem mehr als mutigen Sprung ins 14 Grad kühle Wasser wurde beim traditionellen Anbaden auch von Bürgermeister Franz Masino die Freibadsaison symbolisch eröffnet


Kalt war es auch in den zurückliegenden Jahren schon oft. Verschärft kam in diesem Jahr hinzu, dass auch das Wasser noch nicht auf "Betriebstemperatur" war, denn die Sonne hatte der Solaranlage auf dem Dach des Eistreffs keine Chance gegeben, das Wasser im Schwimmerbecken zu erwärmen. Fast konnte der Eindruck entstehen, von der Sonne sei doch eine Rechnung gekommen und Gemeinde oder Kurverwaltung, wer auch immer, hätten nicht gezahlt. Nicht einmal zur Erwärmung des Duschwassers hatte es gereicht, hier musste zugeheizt werden.
Selbst langgediente "Anbader" erinnerten sich nicht daran, bei diesem Anlass jemals in so kaltes Wasser gesprungen zu sein. Dabei meldete die Tafel am Bademeisterhäuschen im Freibad 18 Grad Wassertemperatur. Unter der Hand wurde allerdings zugegeben, dass man hier etwas, so vier bis fünf Grad, nach oben korrigiert hat, "damit überhaupt jemand reinspringt", wie Bürgermeister Franz Masino augenzwinkernd sagte. Der Bürgermeister begrüßte das Häuflein der tapferen Schwimmer und hoffte für den Rest der Saison auf besseres Wetter. Er dankte der DLRG für die Wachdienste und dem Förderverein Freibad Waldbronn mit Vorsitzendem Werner Anderer an der Spitze für die Unterstützung. Auf das Kommando von Roland Szabados, dem zweiten Vorsitzenden der Waldbronner DLRG, stürzten sich die Ersten mutig ins Wasser. Das Anbaden war vollzogen. Die meisten allerdings ließen es dabei bewenden. Rein, raus und ab unter die wärmende Dusche hieß für die meisten das Motto.

Stolz zeigt Andre Lichtenberg im Kreise seiner mutigen Mitschwimmer den "tapferen Eiszapfen", der damit wieder einmal bei der DLRG bleibt

Sechs Unentwegte fanden sich anschließend doch noch zum Schwimmen um den "tapferen Eiszapfen" zusammen. Nach einer Bahn hatte Andre Lichtenberg von der DLRG diese Trophäe mit der zugehörigen Urkunde gewonnen. Auch die übrigen fünf Teilnehmer, darunter zwei Kinder, erhielten eine Urkunde zur Erinnerung an den kalten Spaß.

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