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02.05.2010 Fußwallfahrt nach Moosbronn

"Münsterturm" für Herbert Becker

Mit dem "Münsterturm", der höchsten Ehrung des Freiburger Kolping-Diözesanverbands wurde Herbert Becker (re.) durch Diözesan-Vorstandsmitglied Harald Wagner (li.) und Pfarrer Josef Dorbath geehrt


1989 nahm die Kolpingsfamilie Reichenbach eine alte Tradition der Pfarrgemeinde St. Wendelin wieder auf und lud zur Fußwallfahrt nach Moosbronn ein. Seitdem findet die Wallfahrt jährlich zu Beginn des Marienmonats Mai statt. In diesem Jahr erhielt der Gottesdienst in der Moosbronner Kirche, den Pfarrer Josef Dorbath zelebrierte und der vom Kirchenchor Reichenbach-Etzenrot umrahmt wurde, seine besondere Note durch die Ehrung des langjährigen Reichenbach Kolpingvorsitzenden Herbert Becker mit dem "Münsterturm", der höchsten Auszeichnung, die das Kolping-Diözesanwerk vergibt.

Die Reichenbacher Wallfahrer kommen
nach fast fünfstündiger Fußwallfahrt in
Moosbronn an

Herbert Becker wurde 1952 während der Aufbauphase nach dem Krieg zum Senior, wie es damals hieß, der Reichenbacher Kolpingsfamilie gewählt. Bereits 1956 musste er das Amt abgeben, da er heiratete, und ein Senior ledig zu sein hatte, wie Harald Wagner, Mitglied im Diözesanvorstand, bei der Ehrung sagte und hinzufügte: Das ist heute zum Glück nicht mehr so!" 1966 übernahm Becker dann das Amt erneut und führte es mit einer Unterbrechung, in der er aber als Kassier der Reichenbacher Kolpingsfamilie die Treue hielt, bis 1985. Ein Glanzpunkt sei in Beckers Amtszeit sei 50-jährige Jubiläum 1976 gewesen. Noch heute unterstütze Herbert Becker die Reichenbacher Kolpingsfamilie mit Rat und Tat. Das Evangelium des Sonntags, sagte Pfarrer Josef Dorbath in der Predigt, zeige auf, dass zur Liebe der lange Atem gehöre. Dies zeige sich auch im Wahrnehmen von Aufgaben, wie Herbert Becker es vorgelebt habe. Den Dank des Vorstandsteams und der gesamten Reichenbacher Kolpingsfamilie übermittelte Markus Kraft.

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