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23.04.2010 Tag der Balkonpflanzen

Eintopfen für einen guten Zweck

Eintopfen für einen guten Zweck – von links: Felix Trauth, Bürgermeister Franz Masino, Andreas Kraft, Robert Mürb, Ulrich Roßwag

„Sunnyboy“ heißt das gute Stück. Sein Goldgelb sieht klasse aus. Und er ist widerstandsfähig und pflegeleicht. Eigentlich ist „Sunnyboy“ ja eine Pflanze und hört auch auf den Namen „Goldstrohblume“. Premiere feiert Sunnyboy in diesem Jahr und das gleich unter einem ganz besonderen Vorzeichen: Die Blume ist die Beet- und Balkonpflanze des Jahres. Gestern wurde Sunnyboy bei der Eröffnung der Beet- und Balkonpflanzensaison des Verbandes Badischer Gartenbaubetriebe, Kreisverband Karlsruhe, in Waldbronn vorgestellt. Schauplatz der Veranstaltung unter dem Motto „Badische Balkonpflanze 2010“ war die Gärtnerei Kraft in Reichenbach. Dort topften unter anderem Bürgermeister Franz Masino, Ulrich Roßwag vom Regierungspräsidium, der „Vorzeigebadner“ Robert Mürb, Kreisgärtnermeister Felix Trauth und Andreas Kraft Balkonpflanzen für einen guten Zweck ein. Die Blumenpracht geht an die Caritas-Tagespflege Albtal.
Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich nach Trauths Auskunft Beet- und Balkonpflanzen. „Dafür geben die Leute nach wie vor Geld aus.“ Vor allem die jetzt beginnende Saison ist für die Gärtnereien von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Bis zu 50 Prozent des Jahresumsatzes wird in den nächsten Wochen gemacht. Kaum verwunderlich, dass der Wettbewerb recht hart ist. „Ich denke dabei vor allem auch an die Baumärkte mit ihren Gartenabteilungen“, so der Kreisgärtnermeister weiter. Aufs Blumenschild hob er gleichzeitig die Fachgeschäfte und Gärtnereien, die mit ihrer Qualität und ihrer guten Beratung im Wettbewerb punkteten.
Und was wird nun so gepflanzt? Was ist des Deutschen liebste Balkonpflanze? Geranien – und das seit Jahr und Tag. Den Platz Eins kann ihnen so schnell wohl niemand streitig machen. „Geranien sehen gut aus, sie sind robust, pflegeleicht und sie verzeihen auch mal einen Fehler“, erläutert der Experte. Auf was sollte man beim Kauf von Pflanzen achten? Qualität und Beratung seien wichtig. Gleiches gelte für die Erde. „Sie sollte nicht zu fein und eher hell als dunkel sein.“ Und wie geht es weiter – wenn die Pflanzen eingetopft, „eingekübelt“ auf dem Balkon stehen? Schließlich sollen sie ja eine Weile halten. „Extreme müssen vermieden werden, zum Beispiel zu viel oder zu wenig Wasser. Pflanzen brauchen regelmäßige Pflege. Zwischendurch auch mal nach Schädlingen Ausschau halten und die Pflanzen ausputzen. Und nicht den Dünger vergessen.“
Schon allein von Berufswegen, auch davon konnten sich die Besucher überzeugen, klappt das im Reichenbacher Gartenbaubetrieb Kraft perfekt. Erstaunlich ist bei solchen Betrieben immer wieder die sehenswerte Vielfalt an Pflanzen.
Text und Foto kdm / Mit freundlicher Genehmigung der BNN Ettlingen

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