Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.530.305

Volltextsuche



 

27.03.2010 Harmonika-Ring Busenbach:

Gelungenes Konzert mit neuer Dirigentin

Ein unterhaltsames Konzert gestaltete das Orchester des Harmonika-Rings Busenbach unter seiner neuen Dirigentin Birgit Kurrle


Von Händel bis in unsere Tage spannte sich beim Konzert des Harmonika-Ring Busenbach der musikalische Bogen. Die neue Dirigentin Birgit Kurrle hat mit dem Orchester ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm für das Konzert einstudiert, zu dem Vorsitzender Patrick Fang auch Bürgermeister Franz Masino und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Günter Grillhiesel begrüßen konnte. Durch den Abend führten Linda Blechschmidt, Nathalie Bastian und Thomas Findling.
Die Neue am Dirigentenpult beeindruckte mit einer sicheren Zeichengebung und gab mit ihrer ausgeprägten Körpersprache dem Orchester Sicherheit. Positiv fiel auch ins Gewicht, dass sie alle Stücke auswendig dirigierte und dadurch in einen intensiven Kontakt mit ihren Musikern treten konnte.
Drei Musiker aus dem Orchester wurden vom Deutschen Harmonika-Verband durch Günter Grillhiesel, den stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirks Mittelbaden, geehrt. Auf 40 Jahre bringen es Cornelia Becker und Volker Anderer. Sie erhielten die Verdienstspanne in Silber. Für 30 Jahre wurde Thomas Findling Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und vom Harmonika-Ring zum Ehrenmitglied ernannt.

Langjährige Aktive wurden beim Konzert des Harmonika-Rings Busenbach geehrt. Für 40 Jahre erhielten durch (v.re.) Günter Grillhiesel Volker Anderer und Cornelia Becker die Verdienstnadel in Silber des Deutschen Harmonika-Verbandes, Thomas Findling wurde für 30 Jahre zum Ehrenmitglied ernannt, zuden Gratulanten gehörte auch Vorstand Patrick Fang

Das Orchester, verstärkt durch die Flötengruppe "Variotono" eröffnete den Abend mit vier Sätzen aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Bereits der einleitende Satz "Alla Hornpipe" zeigte, dass Birgit Kurrle großen Wert auf transparentes Musizieren legt und lässt die einzelnen Themen dabei klar hervortreten. "Air" spielte dann die Flötengruppe, während "Minuet" und "Bourree" ihren Reiz aus dem Wechselspiel von Akkordeon und Flöten bezogen.
Temperamentvoll und mit starken rhythmischen Akzenten wurde der "Ungarische Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms interpretiert. Eine Originalkomposition für Akkordeon war die "Russische Fantasie" von Joerg Draeger aus dem Jahr 1972. Lebhafte russische Tänze kontrastierten wirkungsvoll mit schwermütig-elegischen Melodien. Ebenfalls Original Akkordeonmusik waren die "Reisebilder vom Balkan" von Hans Boll mit den Sätzen "Abendstimmung", In einer alten Handwerkergasse" und "In einer Hafenstadt". Die schnellen, rhythmisch geprägten Passagen im Wechsel langsamen, melodiösen Teilen wurden vom Orchester einfühlsam interpretiert.
Im zweiten Teil waren auch Jugendspieler in das Orchester integriert. Facettenreich war "La Storia" des Holländers Jacob de Haan, der dieses Werk dem Filmkomponisten Ennio Morricone gewidmet hatte. Der "Tango pour Claude" von Richard Galliano war ein weiterer musikalischer Farbtupfer im Programm. Den Schlusspunkt unter das gelungene Programm setzte ein von Dirigentin Birgit Kurrle arrangiertes Medley mit Melodien aus Andrew Lloyd Webbers Musical "Das Phantom der Oper", bei dem als zusätzliche Rhythmusgruppe auch die Kleinsten schon einmal Konzertluft schnuppern durften. Für den lebhaften Beifall bedankten sich Musiker und Dirigentin mit dem Whitney Houston Titel "One Moment In Time".

[<< Übersicht]