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06.03.2010 9. Lions-Basar

Lions-Basar trotzte dem Wetter

Andrang herrschte von der ersten Minute an beim 9. Lions-Basar im Waldbronner Kurhaus. Der Erlös ist ein wesentlicher Baustein zur Finanzierung der Hilfsprojekte des Lions-Club Waldbronn

Zum neunten Mal öffneten sich für den Lions-Basar die Türen im Kurhaus und mit rund 11.760 Euro brachte der Kassensturz ein nicht erwartetes Ergebnis. Der Wettergott stand nämlich an diesem Tag durchaus nicht auf der Seite des Lions-Clubs und hatte Waldbronn und Umgebung mit einer dicken Schneedecke überzogen. Dennoch lag das Ergebnis nur knapp 500 Euro unter dem Vorjahr.
Trotz des widrigen Wetters standen zur Eröffnung um 9 Uhr schon mehr als 100 Interessenten vor der Tür zum Kurhaussaal und warteten fieberhaft auf den Einlass. Während sich alle gleich ins Einkaufgetümmel stürzten, eröffnete Lions-Präsident Josef Kütscher den Basar auch offiziell.
Von Oberbekleidung über Mode-Accessoires, Bücher und Tonträger, Spielzeug bis hin zu Kunstgegenständen war alles reichlich und in guter Qualität vertreten. Es wurden, wie Alfons Zschockelt sagte, mehr Artikel als in den vergangenen Jahren angeliefert, darunter "durchaus schöne Sachen". Zschockelt erwähnte besonders zwei hochwertige Druckgrafiken. Zwei Damen, erzählte er, erklärten bei der Anlieferung freudestrahlend: "Am Samstag sind wir wieder da und schauen, ob wir andere schöne Sachen finden!"
An den einzelnen Tischen wurde inzwischen gehandelt, Damen-, Herren- und Kinderoberbekleidung, das Angebot war insgesamt sehr groß und sehr gut, wurde besichtigt und in improvisierten Kabinen auch anprobiert. Einige gingen freudestrahlend mit einem Schnäppchen nach Hause, wieder andere schleppten prall gefüllte Einkaufstaschen aus dem Saal. Gefragt waren auch wieder Spielsachen.
Der Lions-Club war mit rund 50 Helfern vor Ort, neben den Mitgliedern halfen oft auch die Ehepartner mit. Ein besonderes Highlight war dann nochmals der "Räumungsverkauf", der um 15 Uhr begann. Gegen einen Einlassobolus von 10 Euro konnte Jeder so viel zusammenpacken, wie er tragen konnte.
Aufregung gab es in den ersten Stunden, als Besucher des Basars wieder zurückkamen und verzweifelt um Hilfe baten: Durch den Schnee packten sie mit ihren Autos den kleinen Buckel nicht, der vom Kurhausparkplatz auf die Straße führt. Hausmeister Gorenflo sorgte schließlich gemeinsam mit dem Winterdient der Gemeinde für einen reibungslosen Verkehr aus dem Parkplatz.
Nach Toresschluss wurde dann der verbliebene Rest zusammengepackt. Was keinen Käufer gefunden hatte, ging an die Diakonie in Karlsruhe, die alles beim Kurhaus abholte.

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