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22.02.2010 Mitgliederversammlung mit Spendenübergabe

8.600 Euro für Hilfsprojekte

7.100 Euro übergaben Manfred Peter (li.) und Stellvertreterin Waltraud Ochs für die Kolpingsfamilie Busenbach an P. Carl Oerder von den Salesianern Don Boscos für Hilfsprojekte in Indien und Haiti

8.600 Euro Spenden erhielt Pater Karl Oerder von den Salesianern Don Boscos bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Busenbach. 4.000 Euro davon gehen an ein Schulprojekt im indischen Gulbarga, das die Kolpingsfamilie schon seit vielen Jahren unterstützt, 3.100 Euro sollen in Wiederaufbaumaßnahmen der Salesianer in Haiti fließen. Die Beträge, so Vorsitzender Manfred Peter, stammen aus verschiedenen Aktionen der Kolpingsfamilie und aus privaten Spenden.
Weitere 1.500 Euro übergaben Annette Ochs und Ros Scheck von der Katholischen Frauengemeinschaft Etzenrot aus dem Erlös ihres Fastnachtsabends, auch dieser Betrag wird in Haiti eingesetzt.
Das Erdbeben sei ihm sehr nahe gegangen, kenne er doch dieses Land mit "seinen liebenswürdigen, fröhlichen und offenen Menschen" sehr gut, sagte P. Karl Oerder, bis vor wenigen Jahren als Missionsprokurator der Salesianer tätig. Mit einem eigenen Film dokumentierte er das Wirken seines Ordens in Haiti, der in Port au Prince eine berufsbildende Schule mit 200 Schülern unterhält. Diese Schule, gut ausgestattet, sei wichtig für das ganze Land, weil hier junge Menschen eine qualifizierte, dreijährige Handwerksausbildung erhielten. Bei der Erdbebenkatastrophe sei nicht nur die Schule weitgehend zerstört worden, schlimmer sei, dass fast alle Jugendlichen, die noch in dem Film zu sehen waren, unter den Trümmern ihr Leben verloren. Auch unter den Patres seien Opfer zu beklagen. Zerstört sei auch ein Großteil der 214 Minischulen, die die 86 Salesianerpatres vor Ort eingerichtet haben. Für die Zukunft der Menschen sei es wichtig, dass die Schule schnellstmöglich wieder aufgebaut werde und ihren Betrieb aufnehmen könne.

1.500 Euro übergaben für Hilfe in Haiti Annette Ochs (re.), die Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Etzenrot und ihre Stellvertreterin Ros Scheck an P. Karl Oerder. Der Betrag stammt aus dem Fastnachtsabend der Frauen

Manfred Peter hob hervor, dass Spenden an die Salesianer nicht in irgendeinen Topf fließen, sondern vor Ort umgesetzt werden. Beispiel sei das Schulprojekt im indischen Gulbarga. Von den 12500 Euro Kosten pro Jahr kommen zwei Drittel aus Spenden, auch von der Kolpingsfamilie Busenbach, der Rest müsse von der Einrichtung selbst erwirtschaftet werden, die Spenden seien also "Hilfe zur Selbsthilfe".
In seinem Grußwort dankte Präses Pfarrer Bernd Peisker der Kolpingsfamilie für ihr Engagement. Klein, wenn auch mit steigender Tendenz, seien unsere Probleme gegenüber den weltweiten Schwierigkeiten. Ein Umbau des Sozialstaats bei uns müsse erfolgen, griff der Präses eine aktuelle Diskussion auf, allerdings dürfe dies nicht zu Lasten der Ärmsten gehen.
Vorsitzender Manfred Peter und Schriftführer Bernhard Geisert gaben einen detaillierten Rückblick auf das abgelaufene Jahr mit insgesamt 47 Veranstaltungen. Den Finanzbericht erstattete Günter Neumaier.
60 Jahre wird die Busenbacher Kolpingsfamilie in diesem Jahr alt. Dazu seien einige Veranstaltungen geplant. So gebe es am 21. März eine Feier mit Festgottesdienst und am 29. Oktober komme der "bergische Jung" Willibert Pauels zu einer Großveranstaltung ins Kurhaus.

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