Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.877.692

Volltextsuche



 

31.12.2009 21. Waldbronner Silvesterlauf

Teilnehmer zwischen 9 und 94 Jahren

183 Läuferinnen und Läufer schickte Waldbronns Bürgermeister Franz Masino vor der Festhalle auf die Strecken über 5, 10,15 und 20 Kilometer


183 Teilnehmer hatten sich bis zum Schluss in die Listen beim 21. Waldbronner Silvesterlauf der Jedermann-Sportgruppe eingetragen. Über die Hälfte nahm dabei die Zehn-Kilometer-Distanz unter ihre Sohlen. Ausgeschrieben war der Lauf für 5, 10, 15 und 20 km, sowie für Walker mit oder ohne Stock über 5 und 10 km. Sicher wären es noch einige mehr geworden, wenn sich das Wetter früher abgezeichnet hätte. Denn dass während eines Großteils der Zeit, in der die Läufer unterwegs waren, die Sonne schien, damit war an diesem Tag wirklich nicht zu rechnen, goss es doch am Vormittag noch in Strömen.

"Meistermaler" Franz Csernalabics beim
Schreiben der Urkunden über die Schulter
geschaut

Für jeden Läufer gab es am Ende eine Urkunde, in die auf Wunsch die erzielte Zeit eingetragen wird. Beim Waldbronner Silvesterlauf geht es nicht um Sieg oder Platz, sondern um das Erbringen der eigenen Leistung. Deshalb wird auf den Urkunden auch keine Platzierung vermerkt.
Naturgemäß herrschte vor dem Lauf in der Festhalle wieder großes Gedränge an den Tischen mit den Listen. Dann war es aber soweit, dass Jedermann-Vorsitzender Günter Oden die Läufer begrüßte und letzte Informationen zum Streckenverlauf gab, während Bürgermeister Franz Masino den "Jedermännern" für die Ausrichtung dankte und die Läufer mit dem Startschuss auf die Strecke schickte.
Nun wurde in der Waldbronner Festhalle eifrig gewerkelt. Dominik und Franz Csernalabics füllten gemeinsam mit Günter Oden und Günter Lauinger die Urkunden aus. Derweil richteten Frauen den Glühwein oder den heißen Tee, um die Läufer nach ihrer Ankunft wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Zur Stärkung gab es für jeden außerdem eine Brezel. Der Tee kam dabei schon traditionell aus der Küche der Ruland-Klinik, die Brezeln stiftete die Bäckerei Richard Nußbaumer, den Glühwein stellten die "Jedermänner".
In dieser Zeit wurde auch etwas Statistik betrieben. Aus den Listen ging hervor, dass Julia Becker aus Karlsbad mit neun Jahren die jüngste Teilnehmerin war. Ihr Gegenstück war der 94-jährige Albert Olbrecht aus Ettlingen, der die 5-km- Distanz walkend zurücklegte und nach 58:05 Min. das Ziel erreichte.

Auch zwei "Chinesinnen" liefen beim
Silvesterlauf mit

Dann war es fast schon so weit, dass die ersten Läufer von der Strecke zurückkamen. Als "anspruchsvoll wegen der Steigungen" bezeichnete Martin Kempfer aus Malsch die Strecke, der mit 21:23 min. als Schnellster die 5-km-Strecke bewältigte, dicht gefolgt von Christoph Müller aus Berlin, der 21:52 min. benötigte. Dritter wurde über diese Distanz Martin Fischer aus Hohenwettersbach mit 22:40. Von der 10-km-Strecke kamen als Schnellste zurück: Christian Weldt (Spielberg) in 38:50, Bernhard Walli (Langensteinbach) in 38:55 und Andy Eisele (Etzenrot) in 40:07. Über 15 km war Frank Ohl (Busenbach) in 1:10,43 am Schnellsten, die 20 km dominierte Frank Lützerath (Gernsbach) in 1:20,10.
Gebeten wurde von den "Jedermännern" in diesem Jahr um eine Spende zugunsten eines Straßenkinderprojekts im chilenischen Iquique. In das aufgestellte Kässchen fielen vor und nach dem Lauf insgesamt 460 Euro.

[<< Übersicht]