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13.12.2009 Lieder- und Theaterabend

Concordia im "Jubiläums-Zinnober"

Mit "Heal the world" von Michael Jackson beschlossen die Concordia-Chorgruppen das musikalische Programm


Beim vorweihnachtlichen Lieder- und Theaterband des Gesangverein "Concordia" Reichenbach konnte Vorsitzender Harry Reiser unter
den zahlreichen Besuchern auch Bürgermeister Franz Masino, die Ehrenbürger Martin Altenbach und Helmut Völkle, sowie Norbert Schöpe, den Vorsitzenden des  Sängerkreises Albtal begrüßen. Im Rahmen dieses Abends wurden auch langjährige Aktive geehrt. Norbert Schöpe zeichnete Wolfgang Anderer für 50 Jahre Singen im Chor mit der Goldenen Ehrennadel und der Zahl 50 des Deutschen Chorverbands aus. Anderer war lange Jahre Sängervorstand beim Gesangverein "Concordia" Reichenbach. Bernhard Durm, seit vielen Jahren auch engagiertes Mitglied in der Verwaltung, und Harry Reiser sind seit 40 Jahren aktive Sänger. Harry Reiser ist derzeit 1. Vorsitzender des Reichenbacher Gesangsvereins. Sie erhielten die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbands und wurden vom Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt, die Laudatio dazu hielt Klaus Bechtel. Die Ehrenkette in Silber des Badischen Chorverbands erhielt Toni Schuster, die seit 25 Jahren im Frauenchor singt.

Vom Deutschen Chorverband geehrt wurden (v.li.) Wolfgang Anderer, Harry Reiser, Bernhard Durm und Toni Schuster. Reiser und Durm wurden auch Ehrenmitglieder

Umrahmt wurden die Ehrungen durch die Chorgruppen des Vereins mit überwiegend englischsprachigen Liedern unter der Leitung von Joachim Langnickel. Den Schlusspunkt setzten Kinderchor, The Voices, Frauen- und Männerchor gemeinsam mit dem Michael Jackson-Titel "Heal the world", ehe alle gemeinsam "Süßer die Glocken nie klingen" sangen.

Szene aus dem Schwank "Jubiläums-Zinnober" beim Gesangverein "Concordia" Reichenbach mit (v.li.) Helmut Kraft, Katrin Reiser, Sebastian Kunz und Julia Dürr

Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit erfreut die Theatergruppe des Gesangvereins "Concordia" Reichenbach mit einer heiteren Aufführung im Rahmen des Lieder- und Theaterabends ihre Zuschauer. Seit vielen Jahren schon liegt die Regie in den bewährten Händen von Manfried Anderer, der in diesem Jahr das Lustspiel "Jubiläums-Zinnober" des Bad Mergentheimer Mundartautors Arno Boas ausgesucht hatte.
In einem Dorf herrscht die Lust am Streit vor. Der eskaliert schließlich zwischen der Feuerwehr und den Landfrauen, als das
1.000-jährige Jubiläum ansteht. Protagonisten sind die scharfzüngige Landfrauenvorsitzende Hedwig, hervorragend zwischen streitsüchtig und sauertöpfig gespielt von Birgit Rupp, und Feuerwehrkommandant Wilhelm, dem Manuel Kunz polternde Kontur verlieh. Im Hause des Feuerwehrchefs tummeln sich noch seine Ehefrau Frieda, resolut auf die Bühne gestellt von Kristina Bodnar, Töchterchen Klare, von Julia als ständig verliebten Teenager gespielt, und die Magd Emma in Person von Katrin Reiser, die für den Stargast des Jubiläumsabends schwärmt.

Landfrauenverein und Feuerwehr: zwei, die sich "mögen": Birgit Rupp als Hedwig und Manuel Kunz als Wilhelm

Da Frieda und Wilhelm auch eine Pension betreiben, findet sich eine bunte Schar von Gästen des Jubiläumsfests ein. Ein Großwildjäger mit seinem Sohn, Helmut Kraft und Sebastian Kunz, flunkern allen etwas vor, wollen aber eigentlich Jagd auf die Einnahmen des Festabends machen. Dazwischen stapft der Ortspolizist Hans durchs Geschehen, in Töchterchen Klara verliebt, aber durchaus nicht so tumb, wie alle meinen. Stargäste des Abends sollen der Sänger Alfonso di Popodea sein, der mit seiner Frau Doretta ebenfalls bei Wilhelm logiert. Edelbert Schuster und Melanie Bechtel bringen mit ihren Ansprüchen alle schier zur Verzweiflung, vor allem Doretta, die von Melanie Bechtel als wahre Nervensäge gespielt wird. Kompliziert wird das Ganze noch dadurch, dass mit Helen Miller eine Millionärsnichte hereinschneit, die eine Erbschaft zu vergeben hat, aber nur, wenn sich die Dorfbewohner vertragen. Lena Arzner stattete diese Rolle mit dem nötigen Glamour aus.
Dazwischen mischt die spitzbübige Oma Babette kräftig mit im turbulenten Geschehen. Christina Kies gab ihr Gestalt und
komödiantische Statur. Sie verteilte ihre Ratschläge gegen "Vorkasse" und hatte für jedes Wehwehchen eine Medizin parat.
Die Zuhörer dankten den Akteuren und Regisseur Manfried Anderer am Schluss mit lang anhaltendem Beifall für vergnügliche zwei
Stunden.

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