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12.12.2009 HLF 20-16 für Waldbronner Wehr

Mehr Schlagkraft durch modernes Fahrzeug

Auf vielfältiges Interesse stieß das neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20/16, das die Abteilung Busenbach der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn jetzt offiziell in Dienst stellte


Ein neues Hilfeleistungs-Löschfahrzeug, kurz HLF 20/16, wurde bei der Feuerwehr Waldbronn, Abteilung Busenbach, in Dienst gestellt. Es ersetzt ein 31 Jahre altes Fahrzeug. Gesegnet wurde das Fahrzeug durch Pfarrerin Bettina Roller und Pfarrer Bernd Peisker. Musikalisch umrahmten die kleine Feier Karl-Heinz Dörr und Stefan Rupp von der Musikschule Waldbronn.
Mit einer Blumengirlande geschmückt stand das neue Fahrzeug vor seiner "Garage", dem Gerätehaus der Busenbacher Feuerwehr. Es ist voll bepackt mit moderner Technik, wie Abteilungskommandant Wolfgang Ochs erläuterte. Automatisches Getriebe, Rückfahrkamera bis hin zu Schleuderketten für winterliche Verhältnisse sorgen dafür, dass das Fahrzeug sicher und einfach zu fahren ist. Der Lichtmast mit Xenon-Scheinwerfern ist vom Pumpenbedienstand aus fern steuerbar. Für die Leitern gibt es Entnahmehilfen, so dass niemand mehr zuerst auf das Dach des Fahrzeugs klettern muss. Auch ein Sprungpolster für Rettungseinsätze ist vorhanden.

Zahlreiche Gäste waren zur offiziellen Inbetriebstellung und Segnung des neuen Fahrzeugs gekommen

Abteilungskommandant Wolfgang Ochs konnte zur Segnung des Fahrzeugs im Busenbacher Gerätehaus namentlich begrüßen: Bürgermeister Franz Masino, den Feuerwehrbeauftragten der Gemeinde Michael Gröbel, die Pfarrer Bettina Roller und Bernd Peisker, die stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Bordt, Ullrich Koukola und Klaus Mayer, die Abordnung der Feuerwehr Stadtilm mit ihrem Kommandanten Rene Strelow und seinem Vorgänger Dietmar Sieber und Vertreter der Firmen, die das Fahrzeug gebaut und ausgerüstet haben. Ochs erinnerte an die bis ins Jahr 2008 zurückgehende Vorgeschichte. Besonderen Wert habe der eigens dazu gebildete Arbeitskreis auf eine einfache Bedienung und die Ausstattung mit modernen Sicherheitseinrichtungen gelegt. Diese Technik könne natürlich nur dann von Nutzen sein, wenn die Feuerwehrleute sie auch bedienen können. Deshalb habe die Wehr sofort nach dem Abholen des Fahrzeugs mit einem umfangreichen Ausbildungsprogramm begonnen.

Gottes Segen für das neue Fahrzeug erbaten Pfarrerin Bettina Roller und Pfarrer Bernd Peisker

"Endlich ist es da!", freute sich Waldbronns Bürgermeister Franz Masino mit der Wehr. Damit sei auch das Fahrzeugkonzept für Waldbronn abgeschlossen. Dass das alte Fahrzeug 31 Jahre Dienst tat, zeuge auch von der guten Wartung und der pfleglichen Behandlung durch die Wehr. Sicherheit habe aber auch ihren Preis. Das neue Fahrzeug kostete die stolze Summe von 356.000 Euro, zu denen das Land 99.000 Euro zuschieße. Dies sei gut investiertes Geld. Den Wehrleuten wünschte der Bürgermeister: "Kommen sie immer wieder gesund und heil von ihren Einsätzen zurück!"
Stellvertretender Kreisbrandmeister Ullrich Koukola erinnerte an die umfangreichen Vorarbeiten. Ausdrücklich dankte er der Gemeinde für die Bereitstellung der Mittel. Ortskommandant Peter Weißenborn hob auf das veränderte Einsatzspektrum der Wehren ab. Weniger Brände und vermehrt technische Hilfeleistungen bestimmten das Einsatzgeschehen. Dazu benötige die Wehr moderne Geräte. Kommandant Rene Strelow von der Feuerwehr der Partnergemeinde Stadtilm gratulierte ebenfalls zum neuen Fahrzeug.

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