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05.12.2009 Theaterabend beim GV Busenbach

Ehrungen, Theater und Chor "Joyful"

Eröffnet wurde der Theaterabend durch den Chor "Joyful" unter der Leitung von Matthias Hammerschmitt


Alljährlich kurz vor Weihnachten lädt der Gesangverein "Freundschaft" Busenbach  zu einem Theaterabend ein. Eröffnet wird er immer durch eine der Chorgruppen des Vereins. In diesem Jahr brachte der Chor "Joyful" unter der Leitung von Matthias Hammerschmitt drei weihnachtliche Weisen zu Gehör. Vorsitzender Martin Vogel konnte unter den zahlreichen Zuschauern auch Bürgermeister Franz Masino und Franz Becker von der Sängergruppe Albtal begrüßen.

Zum Ehrenmitglied ernannt wurden (v.re.) durch Vorsitzenden Martin Vogel die aktiven Sänger Otto Mai und Helmut Vogel, Ralf Bauer ist seit 25 Jahren aktiv und erhielt die Silberne Ehrennadel

Im Rahmen des Theaterabends ehrt der Gesangverein "Freundschaft" Busenbach auch langjährige aktive Sänger. In diesem Jahr wurden Otto Mai und Helmut Vogel für 40 Jahre Mitgliedschaft im Chor ausgezeichnet. Für den Badischen Chorverband überbrachte Franz Becker von der Sängergruppe Albtal die Goldene Ehrennadel mit Urkunde. Vorsitzender Martin Vogel überreichte Beiden die Urkunde als Ehrenmitglied. Die Silberne Ehrennadel erhielt Ralf Bauer, der seit 25 Jahren im Verein aktiv ist als Sänger, Vizedirigent und zweiter Vorsitzender.
Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass beim Gesangverein Busenbach gutes und handfestes Theater gespielt wird, denn die Halle des Turnverein Busenbach war schnell so gut besetzt, dass weitere Tische gestellt werden mussten. Für den Erfolg mit entscheidend ist der Einsatz, mit dem die Akteure sich in ihre Rollen stürzen. Dazu kommt noch, dass seit Jahren das Team praktisch unverändert unter der Spielleitung von Ralf Bauer zusammen ist.
So wurde es ein vergnüglicher Abend, bei dem die Akteure auf der Bühne ihre Rollen drastisch ausleben konnten, überzeichnet zwar, aber das kommt einem Schwank ja eher zu Gute. Die Handlung ist dabei meist Nebensache und vorhersehbar, es kommt auf die Komik der Situationen und den Wortwitz an, von dem auch dieser Schwank lebte. Gut kam bei den Zuschauern manche Retourkutsche zu Reichenbacher Sticheleien gegen Busenbach während der Faschingssitzungen an.

Dr. Julius und Dr. Uppel haben "zugeschlagen": Szene mit (v.li.) Dorothea Albrecht, Ralf Bauer, Danilen Bauer, Hubert Vogel und Johanna Henke

Zentrale Figur war Opa Hugo Metzger, dem Daniel Bauer die verschmitzten Züge gab. Er bringt seine restliche Familie so zur Weißglut, dass seine Schwiegertochter Linda und deren Schwester Wanda, typgenau gespielt von Dorothea Albrecht und Johanna Henke, Opa entmündigen lassen wollen, um ihn so zu zwingen, endlich das Haus auf sie zu überschreiben. Dazwischen irrt Fritz Metzger, der Gatte besagter Linda, herum dem Michael Welker die verzweifelt komischen Züge gab mit seinem Ausruf: "Mir sagt ja keiner was!". Dann gab es da noch Bernd, den Sohn von Fritz, der Schaumpartys liebt. Ihn verkörperte in aller Schlaksigkeit Georg Vogel, der ausgerechnet auf einer solchen Schaumparty seine Freundin Doris gefunden hat und die nach diesem Ereignis auch noch schwanger ist. Sie spielte Sandra Lang als anfänglich verzweifeltes Mädchen, die aber später durchaus resolut mit ihrem Bernd umging.

"Familie Metzger spielt verrückt" spielte die Theatergruppe des Gesangverein "Freundschaft" Busenbach mit (v.li.) Michael Welker, Ralf Bauer, Hubert Vogel, Georg Vogel, Daniel Bauer, Sandra Lang, Helga Müller, Dorothea Albrecht und Johanna Henke


Im Spiel mischte auch die Nachbarin Gerda mit, die, von Helga Müller verkörpert, ein Auge auf Opa Hugo geworfen hat.
Alles noch komplizierter wird, als zwei seltsame Ärzte in Gestalt von Dr. Julius und Dr. Uppel auftauchen. Letzterer stiftet mit seinem "Pfannenstempel" zusätzliche Verwirrung, bis sich herausstellt, dass beide aus einer Anstalt entflohen sind. Ralf Bauer und Hubert Vogel stellen hier köstliche Typen auf die Bühne. Zum Gelingen der Aufführung trugen hinter der Bühne auch Arno Neumaier als Souffleur und Doris Vogel bei, die die Akreute schminkte. Das Bühnenbild stammte von Bernd Vogel und für die Technik war Martin Vogel zuständig. Die Zuschauer bedankten sich für den unterhaltsamen Abend mit lang anhaltendem Beifall bei allen Akteuren.

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