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23.11.2009 FC Busenbach renovierte Jugendraum

Jugendraum in der "Holzbaracke"

Zahlreiche Ehrenmitglieder des FC Busenbach waren zur Einweihung des neu gestalteten Jugendraums zum FC Busenbach gekommen

Einen neuen Jugendraum hat der FC Busenbach. Untergebracht ist er in der "Holzbaracke", die lange Jahre als Abstellraum vor sich hin dämmerte. Zur Fertigstellung konnte Vorsitzender Bernd Vogel jetzt neben zahlreichen Ehrenmitgliedern auch Bürgermeister Franz Masino, Ehrenbürger Martin Altenbach und Ehrenvorstand Herbert Schwab begrüßen.
Anfang der 50er Jahre, so Bernd Vogel bei seinem Rückblick, kam beim FC Busenbach der Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim auf. Vereinslokal war zu dieser Zeit die Gaststätte "Sonne" in der Ettlinger Straße. Dort waren auch die Umkleidemöglichkeiten für die Spieler und dort standen auch Wassertröge, in denen sich die Fußballer waschen konnten. 1950 beschloss man unter dem Vorsitzenden Edmund Vogel: "Ein eigenes Clubhaus muss her!" 1951 wurde man dann in Karlsruhe auf der Kaiserstraße fündig, wo die Holzbaracke als Kaufhaus "Merkur" Dienst tat, aber dort weichen musste. Schnell startete man eine Sammlung bei den Mitgliedern und brachte den gesamten Kaufpreis zusammen. Durch Mitglieder wurde die Holzbaracke in Karlsruhe auch abgebaut, nach Busenbach transportiert und hier wieder fachmännisch aufgebaut. 1954 wurde das Clubhaus durch ein Wohnhaus erweitert. Bis 1971, in diesem Jahr wurde das jetzige Clubhaus gebaut, war hier der Vereinsmittelpunkt, wo man sich nach Spielen traf. Fast revolutionär für die damalige Zeit war, dass mit Pius Kraft ein Reichenbacher ein Zeit lang das Busenbacher Clubhaus bewirtete. Seit 1971 aber verkam die Baracke mehr und mehr zum Abstellraum.
1980 erweckte sie der damalige Jugendleiter Bernd Bertsch wieder zum Leben und richtete hier erstmals einen Jugendraum ein. Die jetzige Sanierung wurde durch eine Sammlung unter den Ehrenmitgliedern ermöglicht und so haben die 165 Jugendspieler des FCB wieder einen Raum für sich. Dabei wurden Wände und Decke neu gestrichen, Fliesen auf dem Boden verlegt, die noch gut erhaltene Küche aus dem Haus des Vorsitzenden wanderte in den Jugendraum und ein Mitglied spendete einen neuen Fernseher. Für die Spenden der Ehrenmitglieder, die freiwilligen Arbeitsstunden und den Zuschuss der Gemeinde sagte Bernd Vogel am Schluss seiner Ausführungen Danke.
"Es ist etwas Schönes, wenn man einen Zuschuss zu so einer Sache geben kann", meinte Waldbronns Bürgermeister Franz Masino, zumal er sich im Rahmen der Förderrichtlinien bewege. Masino betonte den Wert der Jugendarbeit in der heutigen Zeit. Dabei spielten die Vereine eine große Rolle.

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