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03.10.2009 Partnerschaft mit Stadtilm

"Tag der deutschen Einheit" in Stadtilm gefeiert

In Stadtilm feierten Waldbronner den "Tag der Deutschen Einheit" und das einjährige Bestehen der Partnerschaft mit der Gemeinde in Thüringen

In Stadtilm wurde jetzt eine
Freundschaftstafel enthüllt, darunter
von (li.) Bürgermeister Franz Masino,
das Ehepaar Hermann und Marianne Müller
und Stadtilms Bürgermeister Joachim Günsel

Den 1. Geburtstag der Partnerschaft zwischen Stadtilm und Waldbronn war zum Anlass, nach Thüringen zu reisen. Zugleich war es auch der 20. Jahrestag des Mauerfalls. Außer den Waldbronnern reisten auch Gäste aus der anderen Partnerstadt Wetter a.d. Ruhr an. Gemeinsam wurde auf Einladung der Stadtilmer der Tag der Deutschen Einheit verbracht.
Die Waldbronner Gruppe fuhr zunächst ins romantische Schwarzatal zur Schwarzburg. Am Abend waren sie dann Gäste der Stadt. Bürgermeister Joachim Günsel hatte zu einem festlichen Abend in den Bärsaal eingeladen. Neben guter Musik und reichlich kulinarischen Köstlichkeiten konnte auch Waldbronn noch etwas zum abendlichen Programm beitragen: Werner Puschner, vielen im "Ländler“ als Mundartdichter bestens bekannt, erfreute auch die Stadtilmer Freunde mit Texten aus seinen Büchern. Begleitet wurde er dabei von Armin Bitterwolf mit seiner Gitarre.
Zuvor haben es sich die drei Bürgermeister nicht nehmen lassen, einfühlsame Worte zur Bedeutung dieses besonderen Tages für Deutschland in ihre Grußworte einfließen zu lassen. Aus Waldbronn war Bürgermeister Franz Masino gemeinsam mit seiner Familie angereist. Für den Freundeskreis hielt Marianne Müller einen kurzen Rückblick über die vergangenen Jahre. Während Waldbronns Bürgermeister ein Ortsschild Stadtilm–Waldbronn im Gepäck hatte, das am Sonntagmorgen auf dem Stadtilmer Marktplatz im Beisein aller Gäste und Gastgeber enthüllt wurde, überraschte der Freundeskreis mit einer Partnerschaftstorte, die das Ortsschild fast originalgetreu in marzipansüßer Form wiedergab. Gebacken hatte sie Bäckermeister Richard Nußbaumer. An dieser Stelle sei ihm nochmals ganz herzlich gedankt. Die Festrunde war begeistert und hat es sich schmecken lassen.
Auf der Hinreise machte die Waldbronner Gruppe noch in Meiningen Station und fuhr  am Sonntagmorgen nach einem herzlichen Abschied zunächst nach Kleinhettstedt in die Senfmühle. F. Morgenroth konnte auch diesmal wieder seine Zuhörer bei der Besichtigung der historischen Mühle begeistern. Weiter führte der Weg zum Wasserschloss nach Großkochberg. Den Abschluss der Thüringenreise bildete ein Händelkonzert in der kleinen, phantastisch ausgemalten Dorfkirche.
Die Heimfahrt zog sich staubedingt etwas hin. Der Dank gilt an dieser Stelle Willibald Masino, der die Gruppe ruhig und besonnen wieder nach Waldbronn brachte.
Es war eine schöne Reise, auch Petrus war entgegen den Wetterprognosen  freundlich gestimmt. Alle haben neue Eindrücke mitgebracht, neue Freunde gefunden und neue Ideen gesammelt, wie die Partnerschaft weiter belebt werden kann. Ziel ist es, junge Menschen für Thüringen zu begeistern und auch die Waldbronner Vereine mehr mit einzubinden. Ein erstes sichtbares Zeichen setzt der Gesangverein "Concordia" Reichenbach, dessen Jahresausflug Im kommenden Jahr nach Stadtilm führt.

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