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09.09.2009 Dachstuhlbrand in Etzenrot

44 Wehrleute und 11 Fahrzeuge im Einsatz

Ein Dachstuhl brannte in der Etzenroter Hohbergstraße, hier noch in der Entstehungsphase

Für die Feuerwehr Waldbronn wurde am Mittwoch, 9. September um 07:46 Uhr durch die gemeinsame Feuerwehrleitstelle Karlsruhe Vollalarm ausgelöst. Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand in der Hohbergstraße im Ortsteil Etzenrot. Kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die ersten Fahrzeuge ein. Der Brand, der im Bereich eines Boilers ausgebrochen war, griff rasch auf den Anbau über. Der Dachstuhl des Anbaus brannte hierbei völlig aus. Da zunächst eine Person vermisst wurde, entschied Einsatzleiter Kommandant Peter Weißenborn ein Löschfahrzeug mit weiteren Atemschutzträgern aus Karlsbad anzufordern. Die Brandbekämpfung im Außenbereich wurde über die Drehleiter aus Karlsbad durchgeführt. Der erste Trupp

Im Einsatz waren Wehrmänner mit Atemschutz aus Waldbronn, Karlsbad und Ettlingen, sowie Rotes Kreuz und Polizei


Atemschutzgeräteträger wurde zur Personensuche ins Haus geschickt, jedoch konnte nach wenigen Minuten Entwarnung gegeben werden, da die vermisste Person bei einer Nachbarin untergekommen war und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Damit konnte sich die Wehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren.
Der Innenangriff wurde mit 2 C-Rohren durchgeführt. Da sich der Brandherd im hinteren Gebäude befand und die Drehleiter aus Karlsbad nicht umgesetzt werden konnte, wurde die Drehleiter aus Ettlingen nachalarmiert, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz. Nach kurzer Zeit konnte die Führungsgruppe Waldbronn den Einsatzleiter unterstützen. Da immer mehr Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, alarmierte der Einsatzleiter den Atemschutzcontainer aus Ettlingen nach.
Die Aufräumarbeiten zogen sich bis kurz vor 12:00 Uhr hin. Danach konnten die ersten Fahrzeuge aus dem Einsatz herausgelöst werden und die Einsatzstelle verlassen. Ein Bild von der Lage machten sich auch Kreisbrandmeister Thomas Hauck und in Vertretung von Bürgermeister Franz Masino, der sich auf  einer Dienstreise befand, Hauptamtsleiter Walter Knab und der Feuerwehrbeauftragte bei der Gemeinde Michael Gröbel.
Ein Fahrzeug verblieb als Sicherheitswache bis 15:00 Uhr an der Einsatzstelle und führte kleinere Nachlöscharbeiten durch. Die Brandursache war nach den Ermittlungen der Kriminalaußenstelle Ettlingen ein technischer Defekt an einem elektrisch betriebenen Boiler. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 100.000 Euro.
Die Feuerwehr war mit 11 Fahrzeugen und 44 Wehrleuten im Einsatz. Die Polizei leitete den innerörtlichen Verkehr um. Die Notfallhilfe und der Rettungsdienst waren mit insgesamt fünf Kräften an der Einsatzstelle.

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