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21.12.2007 Jahresabschluss beim DRK Reichenbach

Alois Anker – ein Urgestein des Roten Kreuzes

Die Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes in Gold händigte Günter Held (li.) Reichenbachs Vorsitzendem Alois Anker aus, der dem Roten Kreuz seit 50 Jahren aktiv angehört

Rückblick hielt der Ortsverein Reichenbach des Deutschen Roten Kreuzes bei seiner Jahresabschlussfeier. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Musikschule Waldbronn mit Isabella Volmershausen (Gesang), Nicolas Neumann (Blockflöte) und Armin Bitterwolf (Gitarre).
Wie Vorsitzender Alois Anker bedauernd feststellte, habe 2007 keine Verbesserung der Helferzahl gebracht, "aber wir schaffen es mit der Minimalzahl!" Absolviert wurden Dienste auf dem Sportplatz und bei Vereinsfesten, die Blutspendeaktionen liefen gut und auch die Seniorenarbeit sei weiterhin gefragt. 18 Übungsabende seien abgehalten worden. In der Albert-Schweitzer-Schule seien nach einer Ausbildung in Erster Hilfe wieder Schülerinnen und Schüler für den Schulsanitätsdienst geworben worden. So habe jeder Aktive im zu Ende gehenden Jahr annähernd 150 Stunden für das Rote Kreuz geleistet.

Fünf Jahre im Roten Kreuz (v.li.) mit Vorsitzendem Alois Anker (Mitte): Christina Gartner, Juliane Kröhnert, Lena Arzner, Tina Schäfer und Victoria Ruiz Anderer

Für fünf Jahre im Roten Kreuz konnte Alois Anker fünf junge Bereitschaftsmitglieder ehren, die über den Schulsanitätsdienst zum DRK gefunden haben. Die Spange erhielten  Lena Arzner, die heute das Jugendrotkreuz in Reichenbach betreut, Christina Gartner, Juliane Kröhnert, Victoria Ruiz Anderer und Tina Schäfer. Drei Mitglieder der Jugendrotkreuzgruppe wurden für drei und fünf Jahre ausgezeichnet.
Mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Roten Kreuzes wurde Alois Anker für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Rettungsorganisation ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der ehemalige Kreisbereitschaftsführer und langjährige Weggefährte Ankers Günter Held. Er würdigte Alois Anker als "Urgestein des Deutschen Roten Kreuzes", der sich in vielen Ämtern engagiert eingebracht habe. 50 Jahre beim Roten Kreuz seien nicht hoch genug zu würdigen. Es sei immer seine Motivation gewesen, sich in einer Organisation einzubringen, die für den Nächsten da sei. 1957 sei er als Gründungsmitglied zum Roten Kreuz in Reichenbach gestoßen und habe schnell Führungsaufgaben übernommen. Seit 25 Jahren sei er nach vielen Jahren als Bereitschaftsführer Vorsitzender in Reichenbach, war lange Zeit Unterkreisbereitschaftsleiter im Albtal und Mitglied im Kreisvorstand, ehe er als Abteilungsleiter hauptberuflich zum Roten Kreuz wechselte. Sein Handeln, so Günter Held, war immer geprägt durch die Nächstenliebe in ihrer tiefsten Form.

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