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16.12.2007 GV Reichenbach: Lieder und Theater

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Ehrungen und Theater im Kurhaus

Langjährige Aktive wurden beim Gesangverein "Concordia" Reichenbach geehrt: (v.li.) Alfred Becker, Erwin Becker (beide für 60 Jahre), Wolfgang Kraft, Raimund Müller (50 Jahre) und Edelbert Schuster (40 Jahre) sowie für 25 Jahre Angelika Müller und Gaby Bechtel

Im Rahmen des Lieder- und Theaterabends des Gesangvereins "Concordia" Reichenbach wurden aktive Sängerinnen und Sänger für 25, 40, 50 und 60 Jahre Singen im Chor geehrt. Vorsitzender Harry Reiser konnte zu Beginn unter den zahlreichen Besuchern auch Bürgermeister Harald Ehrler, Ehrenbürger Martin Altenbach, Reiner Heinold, den Vorsitzenden des Sängerkreises Karlsruhe, und Norbert Schöpe, den Vorsitzenden der Sängergruppe Albtal, begrüßen.
Umrahmt wurde der Lieder- und Theaterabend von den Chorgruppen der Concordia. Den Melodienreigen eröffnete der Kinderchor unter der Leitung von Joachim Langnickel mit drei Liedern. Danach sang der Kinderchor gemeinsam mit "The Voices", die dann noch zwei Melodien von John Lennon und von Jose Feliciano unter der Leitung von Joachim Langnickel sangen. Den Frauenchor dirigierte bei seinen beiden Liedern Simone Brandel-Schwab und Erich Brandel leitete den Männerchor und den gemischten Chor.
Die Ehrungen nahm im Auftrag des Badischen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes Gruppenvorsitzender Norbert Schöpe vor. 60 Jahre singen im Männerchor Alfred Becker und Erwin Becker. Sie erhielten die Urkunde und die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbands mit der Zahl 60. Die gleiche Auszeichnung erhielten für 50 Jahre Wolfgang Kraft und Raimund Müller. Die Goldene Nadel des Badischen Sängerbundes erhielt für 40 Jahre Edelbert Schuster. Für 25 Jahre wurden Gaby Bechtel und Angelika Müller mit der Silbernen Kette des Badischen Sängerbundes ausgezeichnet.

Szene aus dem Schwank "Drunner un Dribber", den die Theatergruppe des Gesangverein "Concordia" Reichenbach spielte, auf unserem Bild mit (v.li.) Christina Kies, Manuel Kunz und Birgit Rupp

Jedes Jahr trägt die Theatergruppe des Gesangverein "Concordia" Reichenbach zum Gelingen des vorweihnachtlichen Lieder- und Theaterabends mit einem Lustspiel bei. In diesem Jahr hatten sich die Akteure den Schwank in drei Akten "Drunner un dribber" ausgesucht und ihn, wie der Titel schon vermuten lässt, in Reichenbacher Mundart gespielt.
Und wirklich drunner und dribber geht es bei Götzens, als Mutter Helga (Julia Dürr) für vier Wochen zur Kur abreist. Im Nun füllt sich das Haus. Tochter Regine (Petra Zeyer) bringt ihren Freund Klaus (Florian Kunz) mit, Opa Albert (Christian Müller) erhält Besuch von seinem Kartenspielfreund Eugen (Gerhard Anderer) und zu Vater Hermann (Manuel Kunz) schneit mit eindeutigen Absichten Sekretärin Lolita Höpfele (Birgit Rupp) ins Haus. Und alle haben einen Packen Wäsche dabei, hat doch Mutter Helga zu Beginn ihren Göttergatten genauestens unterwiesen, mit wie viel Grad die jeweiligen Stücke zu waschen sind.
Nachdem das Haus scheinbar bis zum letzten Bett belegt ist, steht auch noch die resolute Tante Lina (Christina Kies) vor der Tür. Fast alle meinen, Mutter Helga hätte sie als Kontrollinstanz bestellt, irren sich aber gewaltig, denn Lina kam zu Opa Albert.
Als dann schließlich das Chaos perfekt ist, überall Wäschestücke herumliegen –"Mutter kommt ja erst in 14 Tagen"- schneit eben diese völlig überraschend ins Haus. Sie ist in der Kur aus dem Haus geflogen, wie sie schließlich kleinlaut zugeben muss, weil man sie mit ihrem Kurschatten Udo erwischt hat. Als dann auch Lolita noch unbemerkt aus dem Haus geschleust werden konnte, steht dem Frieden bei Familie Götz nichts mehr im Weg.
Die junge Reichenbacher Theatergruppe spielte den Schwank unter der Regie von Manfried Anderer typgenau und mit dem notwendigen Tempo. Unter den durch die Bank guten Darstellern geht aber ein Sonderlob an Christina Kies für ihre Tante Lina, die sie mit urkomischer Mimik und Gestik passend zum Typ der Rolle ausstattete.
Lang anhaltender Beifall dankte den Akteuren und Regisseur Manfred Anderer am Schluss des kurzweiligen Theaterabends für eine runde Leistung.

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