Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.415.936

Volltextsuche



 

08.12.2007 Theaterabend beim Gesangverein Busenbach

Mehr Bilder in der Galerie

Familienzwist mit heiteren Turbulenzen

Alljährlich vor Weihnachten erfreut die Theatergruppe des Gesangverein "Freundschaft" Busenbach  mit einem heiteren Theaterstück. Dass dabei etwas Besonderes geboten wird, zeigte sich schon an der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle des TV Busenbach. Umrahmt wurde der Theaterabend mit weihnachtlichen Weisen durch den Frauenchor unter der Leitung von Ralf Bauer.

Für 40 Jahre aktives Singen im Chor erhielt Karl Müller von Busenbachs Vorsitzendem Martin Vogel die Goldene Ehrennadel des Badischen Sängerbundes

Seit 40 Jahren ist Karl Müller aktiver Sänger. Dafür erhielt er jetzt die Ehrenurkunde und die Goldene Nadel des Badischen Sängerbundes, die ihm Martin Vogel, der Vorsitzende des Gesangverein "Freundschaft" Busenbach, überreichte. Müller sei 1984 nach seinem Umzug vom Silcherchor Karlsruhe, wo er lange Jahre auch erster Vorsitzender war, nach Busenbach gekommen und singe seit dieser Zeit aktiv im Männerchor.
"Oh Gott, die Familie!", so der Titel des dreiaktigen Schwanks und genau diesen Stoßseufzer stößt das junge Liebespaar Ute(Sandra Maier) und Mark (Georg Vogel) aus, flüchteten sie doch vor ihren Eltern, um in aller Stille und vor allem in Frieden zu heiraten. Dumm nur, dass sie diesen Plan jeweils einem Mitglied ihrer Familie anvertraut haben. Und so kommt, was kommen muss: beide Familien tauchen in der als Liebesnest ausgesuchten Hütte auf und sogleich entbrennt wieder der Streit.
Die Eltern von Mark, gespielt von Johanna Henke als Martha und Daniel Bauer als Fritz, erscheinen mit dem Opa Johann (Ralf Bauer) im Gefolge. Kurz danach geht die Tür erneut auf, und Utes Eltern Marlene und Herbert, gespielt von Dorothea Albrecht und Hubert Vogel, nisten sich nebst Hund im Korb in der Hütte ein.
Sofort geht der Trouble los. Die Mütter streiten sich, welches Brautkleid Ute tragen soll, obwohl die jungen Leute deutlich kundgetan haben, dass sie in Tracht heiraten wollen. Aber auch um das eigene Outfit gibt es Probleme. So kommt dann eines zum Anderen. Und als dann auch noch Fritz und Opa Johann aus dem örtlichen Nachtclub ohne ihre Anzüge zurückkommen, wird es heikel. Die Anzüge sollen gebracht werden, wenn sie ihre Zeche nachträglich bezahlen. Das führt dann zu einer weiteren fatalen Verwechslung mit der Pfarrhaushälterin (Helga Müller), die eigentlich die Hochzeitstracht bringen will. Don Pedro (Arno Neumaier), der Abgesandte des Nachtclubs, trifft auf Martha und Marlene und wird von ihnen wegen seines schwarzen Outfits prompt für den Pfarrer gehalten.

Szene mit (v.li.) Ralf Bauer, Daniel Bauer, Johanna Henke, Georg Vogel, Sandra Maier, Dorothea Albrecht und Hubert Vogel

Dazwischen taucht immer wieder in Form eines Running-Gags Klara, die Hüttenwartin, auf, resolut gespielt von Annette Bauer, die mit Nachdruck versucht, in ihrer Hütte Ordnung zu halten. Die jungen Leute aber ficht der Trubel nicht mehr an. Sie haben inzwischen in aller Heimlichkeit ohne ihre Eltern geheiratet. Als sie bekennen, dass Ute schwanger ist, geht sofort ein Streit ums Taufkissen los.
Das Ganze wurde von Regisseur Ralf Bauer mit Schwung und Gefühl für komische Situationen in Szene gesetzt. Die Akteure trafen ohne Ausnahme die Typen ihrer Rollen sicher und bereiteten so ihren Zuschauern einen mehr als vergnüglichen Abend. Lang anhaltender Beifall dankte zum Schluss allen Aktiven auf und hinter der Bühne.

[<< Übersicht]