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06.12.2007 Erster Neugeborenentreff

Erster Neugeborenentreff in Waldbronn

Auch der Nikolaus schaute beim ersten Waldbronner Neugeborenentreff vor dem Rathaus vorbei


Da sage noch einer, es gebe keine Kinder mehr! Den Gegenbeweis trat Waldbronn mit dem ersten Neugeborenentreff an, zu dem die Gemeinde und Bürgermeister Harald Ehrler im Rahmen des Jahrs der Familie eingeladen hatten. Die Resonanz war überaus gut, denn fast 50 junge Eltern waren mit Kinderwagen zum Rathaus gekommen, wo sie der Bürgermeister begrüßte.
Erfreulich, so der Bürgermeister, sei die Entwicklung der Geburtenzahlen in Waldbronn. Wurden 2006 etwas über 70 Geburten gezählt, so sind es 2077, und das Jahr sei ja noch nicht zu Ende, bereits weit über 80 Geburten. Dieses Signal stimme für die Zukunft hoffnungsvoll. Um diese Entwicklung zu stabilisieren, könne auch das Jahr der Familie mit seinen Aktionen einen Beitrag leisten.

Kinderwagen in allen Ausführungen beherrschten das Bild beim Neugeborenentreff vor dem Waldbronner Rathaus

Ein neues, gemeinsames Projekt der Gemeindebücherei "Leiseinsel" und der Fachstelle für das Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium stellte deren Leiter Christian Steigert mit dem "Bücherspaß für Babys" vor. Babys mögen es, Bücher zu begucken, an einen Menschen gekuschelt, den sie liebhaben. Pro Tag eine halbe Stunde könne dazu beitragen, dass für solche "Bücherbabys" ein Buch Freude auslöse und kein Lerngegenstand sei, vor dem man Angst habe. Das Bücherbegucken solle vor allem Spaß machen. Babys bis drei Jahre liebten es, ein Buch zu greifen, hochzuhalten, daraus vorgelesen zu bekommen, ergänzt durch Reime, Lieder und Fingerspiele.
Die Grundzüge dazu sind in einem kleinen Büchlein zusammengefasst, das den Eltern ausgehändigt wurde. Das werde auch in Zukunft so gehandhabt, ergänzte der Bürgermeister. Neben der Schnullerbox, die es bisher schon gab, jetzt eben auch das Büchlein, das auch Auskunft über geeignete Bücher für Babys gibt, die zu dem in der Leseinsel vorhanden sind.
Natürlich kam dann auch noch der Nikolaus, der in seinem Sack für jedes Kind einen Dambedei dabei hatte. Leider mussten Nikolaus und Babys dann schnell unter das Dach des Rathauses flüchten, weil der Himmel seine Schleusen öffnete. Ganz Hartgesottene allerdings flüchteten unter das Dach der Glühweinhütte, die vor dem Rathaus an den kommenden Freitagen wieder geöffnet ist und deren Erlös wie in den Vorjahren einem sozialen Zweck zufließt.

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