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30.11.2007 Hospiz-Stiftung übergab Spenden

Wieder 9.500 Euro für Hospizarbeit


Bei der Spendenübergabe: (von links nach rechts) Wilfried Ludwigs, Hospiz-Stiftung; Harald Immer, Hospiz Karfanaum, Maria Kopf, Palliums Kids; Liselotte Lossau, Hospiz-Stiftung; Guido Kohler, Pallium Bühl; Zvonimir Celing, Hospizdienst Mittleres Albtal; Heidi Kunz; Hospizdienst Westlicher Enzkreis; Wolfgang Lusch, Hospizdienst Mittleres Albtal; Dr. Nils Herter, Hospizverein Westlicher Enzkreis

Zum Hospiz-Empfang wurden die Gäste von Bürgermeister Harald Ehrler begrüßt. Er verwies auf das Versprechen des Landrates und der Bürgermeister im Landkreis die Hospizarbeit zu unterstützen und war stolz, dass die Stiftung den hospizlichen Pioniergeist in Karlsbad und Waldbronn fortsetzen wird. Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Ludwigs stellte die Zeit seit der Errichtung 2001 unter die Überschrift "Hospiz – Herbergen auf dem Lebensweg“. Dazu gehörten die Einrichtung des ambulanten Hospizdienstes, die Initiative für Kinderhospizdienste und die spezielle Palliativ-Beratung.
Die Stiftung verfolge den Zweck, die Hospizarbeit, also Sterbe- und Trauerbegleitung sowie die Palliativ-Versorgung auf Dauer zu fördern. Liselotte Lossau, die stellvertretende Vorsitzende, stellte fest, dass bisher über 70.000 Euro ausgeschüttet wurden. In diesem Jahr waren es allein 9.500 Euro. Gleichzeitig wuchs das Stiftungskapital um über 65.000 Euro.
Im Anschluss an die allgemeinen Informationen erhielt Wolfgang Lusch, Vorsitzender des neu gegründeten Hospizvereins Mittleres Albtal, 2000 Euro für die Aufwendungen anlässlich der Vereinsgründung. Der hospiz- und palliativ erfahrene Zvonimir Celing, der frühere Leiter des Hospiz Sonnenlicht, übernahm das Hospiz-Telefon und begann damit seine Arbeit als neuer Koordinator des Ambulanten Hospizdienstes.
Guido Kohler von Pallium in Bühl erhielt für seine Unterstützung bei der Palliativ-Beratungs-Aktion 1.500 Euro. Sie ist auch Dank und Anerkennung für die Leistung als erstes Ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum in der Region. Pflegedienstleiter Harald Immer erhielt 1.500 Euro zur Finanzierung des Trägerabteils im Hospiz Karfanaum in Ebersteinburg. Des weiteren wurden alle zweckbestimmten Mittel des Kinderhospiz-Notfonds ausgeschüttet.
Heidi Kunz und Dr. Nils Herter vom Hospizverein Westlicher Enzkreis erhielten 1.500 Euro für die Begleitung von Jonas und seiner Familie seit mehr als 4 Jahren. Maria Kopf, die Koordinatorin von Pallium Kids, dem Ambulanten Palliativ- und Hospiz-Zentrum für Kinder und Jugendliche, erhielt eine Spende von 1.500 Euro für die Begleitung von "Felix“ (Name geändert),.der in den letzten 6 Wochen seines Lebens eine Palliativ-Versorgung benötigte. Sie kostete 7.000 Euro, davon zahlte die Krankenkasse 1.000 Euro der Rest wird durch Spenden wie diese finanziert.
Katja Malsch und ihre Tochter Marie Fabienne konnten wegen eines schweren Hustenanfalls nicht kommen. Sie werden seit 7 Monaten vom Kinderhospizdienst Mittelbaden begleitet. Für den im Mai 2008 geplanten Luftkuraufenthalt erhielt Familie Malsch einen Gutschein in Höhe von 1.500 Euro für erforderliche Fachdienstleistungen, z.B. Krankenpflege. Dr. Nils Herter würdigte stellvertretend für die Empfänger die ganzheitliche und kompetente Arbeitsweise der Stiftung und war sich sicher, dass es auch in Zukunft noch viel Hospiz zu fördern gäbe.
Wie in 2007 möchte die Stiftung in Zukunft aufgrund von Anträgen über Zuwendungen entscheiden. Nach Jahren der Zurückhaltung steht jetzt der Aufbau des Stiftungskapitals im Vordergrund. Ab 2008 wird jede Zuwendung dem Stiftungskapital zugeführt, sofern nicht eine Zweckbestimmung gewünscht wird. Ein Stiftungskapital von 1 Mio. Euro wird angestrebt. Ein Größenvergleich: 120 Euro Stiftungskapital sichern derzeit jährlich eine Stunde Hospizarbeit. Dies ist erforderlich, weil die Hospizarbeit nur zum Teil von den Kranken- und Pflegekassen finanziert wird. Deshalb appellierte Ludwigs zum Schluss: "Jeder Euro Stiftungskapital hilft die Zukunft der Hospizarbeit nachhaltig zu sichern“.
Stiftungskonto: 109 67 26, Sparkasse Ettlingen, BLZ 660 512 20.

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