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12.11.2007 Bauhof sanierte Schutzhütten

Schutzhütten in neuem Glanz

Sieben Schutzhütten auf Waldbronner Gemarkung sanierten jetzt Mitarbeiter des Bauhofs. Das Ergebnis stellten (v.li.) Rolf Deurer und Bauhofleiter Dieter Rädle Bürgermeister Harald Ehrler und Frank Zündorf, dem Leiter des Ortsbauamts vor

Sieben Schutzhütten gibt es auf Waldbronner Gemarkung. Sie sollen im Gemeindewald Wanderern und Spaziergängen eine Möglichkeit zum Ausruhen, aber Schutz vor den Unbilden der Witterung bieten. Die Hütten waren in den zurückliegenden Jahren mehr oder weniger stark gelitten.
Als seinen Beitrag zum Familienjahr entwickelte der gemeindliche Bauhof deshalb die Idee, diese Schutzhütten nach und nach zu überholen, wie es der Arbeitsanfall zulässt. Grünes Licht gab es dafür sofort von Frank Zündorf, dem Leiter des Ortsbauamts, und auch von Bürgermeister Harald Ehrler.
Schreiner Rolf Deurer und Malermeister Johannes Pfendert machten zunächst eine Bestandsaufnahme. Dabei zeigte sich, dass Dächer repariert oder auch komplett erneuert werden mussten, Holzverkleidungen waren morsch geworden und in den Hütten fehlten oft Bänke und Tische für eine Rast.

Alle Schutzhütten erhielten auch
eine "Inneneinrichtung"

Überprüft und nach und nach saniert wurden im Laufe des Jahres die Hütten am Tannenweg, beim Waldhaus im Albtal, und an der Odenbrunnenwiese. Weitere sanierte Hütten stehen am Radweg nach Langensteinbach, im Wald am Ende der Etzenroter Straße, beim Wasserreservoir Etzenrot und schließlich beim Grillplatz am Ortsausgang Etzenrot in Richtung Spielberg.
Diese Arbeiten wurden im Laufe des Jahres durchgeführt. Die Schutzhütten erstrahlen jetzt wieder in fast neuem Glanz und der Bauhof meldete dem Bürgermeister den Abschluss der Arbeiten. Der ließ sich dann vor Ort bei der Hütte am verlängerten Tannenweg informieren. Diese Hütte, so Rädle und Deurer, werde häufig von den Kindern der Kindergärten Don Bosco und St. Elisabeth genutzt. Deshalb haben sich die Bauhofmitarbeiter etwas Besonderes einfallen lassen. Die Giebeleinfassungen wurden hier in Form zweier züngelnder Schlangen liebevoll gestaltet. Dass es gerade zwei Schlangen wurden kommt nicht ungefähr, wie Rolf Deurer erzählte. Beim Aufräumen entdeckte man in einem Komposthaufen hinter der Hütte ein Nest mit jungen Blindschleichen. Klar war, dass der Komposthausen an seinem Platz verblieb, aber damit war auch das Motiv für die beiden Giebel gefunden, das dann Rolf Deurer gestaltete.
Bürgermeister Harald Ehrler dankte den beteiligten Mitarbeitern des Bauhofs für dieses Engagement, das gut ins Jahr der Familie passe. Er sei sich sicher, dass Wanderer und Spaziergänger die frisch sanierten Hütten gerne nutzen werden.

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