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12.10.2007 Kanalbaustelle Kurhaus

Vollschnittmaschine für Kanalbaustelle

48 t wiegt die Vollschnittmaschine, die jetzt beim Kurhaus von einem Spezialkran in der Startgrube versenkt wurde

48 Tonnen hingen letztlich am Haken des Autokrans beim Kurhaus Waldbronn. Angeliefert wurde jetzt die Vollschnittmaschine, die sich durch den felsigen Untergrund fressen wird. Der Verkehr auf der Etzenroter Straße konnte zeitweise nur einspurig aufrecht erhalten werden.
Auf zwei Schwerlastern wurden jetzt der Vortriebskopf und die restlichen Teile angeliefert. Ein gewaltiger Autokran war zuvor in Stellung gebracht worden, um die Maschinenteile in die rund neun Meter tiefe Startgrube zu hieven. Auf jede seiner vier Stützen drückten dabei rund 60 t.
Nachdem das Maschinenteil, es kam von der Firma Herrenknecht aus dem südbadischen Schwanau, am Haken hing, musste es zunächst noch einmal gelöst werden. Angekündigt waren 43,5 t, das tatsächliche Gewicht lag aber bei 48 t und so waren einige Änderungen bei der Seilführung am Kran notwendig.
Danach aber hievte der Kran seine Last zentimetergenau in die Grube und auf die dort vorbereiteten Schienen.

Der Arbeitsplatz des Maschinenführers

Der Einbau dieser Vollschnittmaschine war erforderlich geworden, weil der Untergrund aus massivem Fels besteht. Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle hat deshalb mit Billigung eines "Rumpfgemeinderates" während der Sommerferien den Vertrag für die diese Maschine als Eilentscheidung unterschrieben. Dabei ging es um Mehrkosten von 680.000 €.
Die Maschine wird nun eingerichtet und in etwa einer Woche ihre Arbeit aufnahmen und sich 100 m weit in Richtung Kurpark durch den Untergrund fressen. Dabei wird hinter der Maschine auch das entsprechende Kanalrohr mit in die Öffnung geschoben. Da das Kanalrohr einen geringeren Durchmesser als die Vollschnittmaschine hat, wird der Hohlraum sofort verpresst. In der Zielbaugrube beim Kurpark angelangt muss die Maschine wieder herausgehoben und gedreht in die Startbaugrube wieder abgelassen werden. Nach der Einrichtungszeit wird sie sich dann 240 m in Richtung Brunnenplatz vorarbeiten. An der dortigen Startbaugrube hoffen die Verantwortlichen, in der ersten Dezemberwoche anzukommen.
Außer den geringfügigen Störungen jetzt beim Einbau und dann beim Umsetzen werden die Verkehrsteilnehmer in Reichenbach nichts davon mitbekommen, dass unter ihnen in der Pforzheimer Straße ein Kanal verlegt wird. Den Einbau der Maschine verfolgten auch Bürgermeister Harald Ehrler, Frank Zündorf, der Leiter des Ortsbauamts und Dipl. Ing. Helmut Müller vom planenden Ingenieurbüro.

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