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05.08.2007 Monmouth-Stein erinnert an Partnerschaft

Eine Freundschaft – fest wie Stein

Nach der Enthüllung des Gedenksteins (v.re.) Bürgermeister Harald Ehrler, Angelika Demetrio-Purreiter, Helmut Völkle, Jonathan Russel, Manfred Czychi, Caroline Pearce und Paul Mazer-Wright

"Dieser Stein soll uns auf Dauer an unsere Partnerschaft mit Monmouth in Wales und an unsere Freunde in Monmouth erinnern", erklärte Helmut Völkle, der Vorsitzende des Clubs der Monmouth-Freunde, als auf dem Monmouth-Platz ein Gedenkstein für diese Partnerschaft enthüllt wurde. Anlass war der Besuch von 28 Freunden aus Monmouth in Waldbronn. Die kleine Feierstunde wurde von Musikern des Musikverein "Lyra" Reichenbach umrahmt. Die Ansprachen ins Englische oder Deutsche übersetzte Beate Sehon.
Die Partnerschaft zwischen Monmouth und Waldbronn besteht inzwischen seit mehr als 20 Jahren. Viele Zeichen erinnern bereits an diese Partnerschaft. Die rote, englische Telefonzelle beim ehemaligen Reichenbacher Rathaus, dem heutigen Polizeiposten Albtal, war ein erstes Zeichen. Gestiftet war sie von der Gemeinde Monmouth. Ein weiterer Meilenstein war die Namensgebung des Platzes zwischen ehemaligem Rathaus und Musikschule als Monmouth-Platz. Aus diesem Anlass pflanzte der Club der Monmouth-Freunde 1.000 Narzissen, die jährlich zur Osterzeit mit ihrem leuchtenden Gelb erfreuen. Auch die sechseckige Bank um die Birke wurde vom Club der Monmouth-Freunde gestiftet, die damit diesem Platz einen würdigen Rahmen gegeben haben.

Beim Empfang im Rathaus übergab
Jonathan Russel ein Bild als
Gastgeschenk an Bürgermeister
Harald Ehrler

Mit dem Erinnerungsstein solle jetzt ein weiterer Akzent gesetzt werden, so Helmut Völkle. Er solle auch an die kommunalen Partnerschaften erinnern, die das Fundament für das gemeinsame Haus Europa darstellten, "von Menschen erbaut, vielfältig gestaltet und belebt, ein unentbehrlicher Beitrag für den Frieden in Europa". Grundlage seien die vor 50 Jahren geschlossenen Römischen Verträge.
Das Monument am Monmouth-Platz besteht aus zwei durch eine Gedenktafel miteinander verbundenen Sandsteinblöcken, die aus dem Kurpark stammen. Dort wurden sie bei Kanalbauarbeiten an die Oberfläche geholt. Dass sie hier aufgestellt werden konnten, war auch mit das Verdienst von Ortsbauamtsleiter Frank Zündorf.
Es sei eine Freude, dass das Steinmonument in Waldbronn stehe, erklärte Jonathan Russel, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Monmouth. Er dankte für die Gastfreundschaft in Waldbronn und hoffte, dass die Partnerschaft noch lange lebe und "ebenso stark ist wie die Steine".
Am Tag vor der Enthüllung des Monuments hatte Bürgermeister Harald Ehrler die walisischen Freunde im Waldbronner Rathaus empfangen, wo ihm Jonathan Russel ein Bild mit Motiven aus Monmouth als Gastgeschenk überreichte. Bei der Enthüllung des Gedenksteins dankte er dem Club der Monmouth-Freunde für die Idee und die Realisierung des Partnerschaftssteins. Er bedeute einen weiteren Meilenstein in der Partnerschaft mit Monmouth. Dass die Steine aus Waldbronn stammten, sei ein gutes Symbol, so der Bürgermeister.

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