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05.08.2007 DRK Etzenrot feierte Jubiläum

50 Jahre DRK Etzenrot

Langjährige Mitglieder des DRK Etzenrot wurden beim Festakt geehrt

"Im Gegensatz zu anderen Vereinen steht beim Roten Kreuz nicht nur der Wunsch nach der Gemeinschaft im Vordergrund, sondern der Drang anderen zu helfen", erklärte Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler beim Fest- und Ehrungsabend des Etzenroter Roten Kreuzes, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiern kann. Umrahmt wurde Abend im Gesellschaftshaus durch den Musikverein "Harmonie" Etzenrot.
In seinem Grußwort betonte Waldbronns Bürgermeister, dass die Weiterentwicklung im Gesundheitswesen den Aktiven viel an Schulungen, Aus- und Weiterbildung abverlangt habe. So gelte der Dank der Gemeinde und ihrer Bürger allen Aktiven für ihre Arbeit im Dienst der Allgemeinheit. Für den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes überbrachte Stefan Rupp, Beisitzer im Kreisvorstand des Roten Kreuzes, Glückwünsche und hob vor allem auf die soziale Komponente in der Arbeit des DRK ab. Für die Etzenroter Vereine gratulierte Klaus Pukowski, der dem Roten Kreuz ein großes Engagement in allen Facetten des öffentlichen Lebens bescheinigte.
Etzenrots DRK-Vorsitzender Georg Ultsch ließ zunächst die Geschichte des Ortsvereins Revue passieren. Auslöser für die Gründung in Etzenrot war ein Vortrag des damaligen Kreisbereitschaftsarztes Dr. Heimfried Rüdinger im "Strauß". In der "Nachsitzung" zu dem Vortrag beim örtlichen Volksbildungswerk machte Rüdinger den Etzenrotern die Notwendigkeit deutlich, dass das Rote Kreuz weiter verbreitet werden müsse. Wenige Wochen danach waren am 11. September 1957 dem Aufruf zur Gründungsversammlung 35 Interessenten gefolgt, unter ihnen auch der damalige Bürgermeister August Anderer und Alois Schäfer, bis dahin im Roten Kreuz Ettlingen aktiv. An diesem Abend wurde die Durchführung eines Erste-Hilfe-Kurses beschlossen und der DRK Ortsverein Etzenrot gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Alois Schäfer gewählt, Franz Scholz wurde Kassier und Raimund Koch übernahm das Amt des Schriftführers. Im Januar 1958 wurde der Vorstand dann neu gewählt. Helmut Schäfer, der Sohn des Gründungsvorsitzenden, übernahm jetzt das Amt des Vorsitzenden, Alfons Schäfer wurde sein Stellvertreter, Walter Rabold wurde Kassier und Raimund Koch behielt das Amt des Schriftführers.

Als ältestes aktives Mitglied wurde der
89-jährige Adolf Erb (linkes Bild, Mitte)
für70 Jahre im DRK geehrt. Er trat 1937
in Böblingen ein
.

Erfolge vermelden konnte die Etzenroter Rot-Kreuz-Gruppe in den folgenden Jahren. Mitte 1958 zählte sie bereit 40 aktive Helfer, 1959 wurde mit Schülern der Waldschule eine Jugendrotkreuzgruppe ins Leben gerufen, die in den folgenden Jahren Patenschaften für zwei deutsche Kinder in Polen übernommen hat. Von 1964 bis zu seinem Tod 1988 führte Hermann Müller die Etzenroter DRK-Ortsgruppe. Ihm folgte seine Tochter Irene Müller, die wiederum 1992 das Amt an Georg Ultsch übergab.
Seit 1981 führt der Ortsverein jährlich einmal Blutspendeaktionen durch. In den mehr als 25 Jahren konnten, wie Georg Ultsch sagte, 4.194 Spenden abgenommen werden. 1995 wurde die Notfallhilfe in Etzenrot ins Leben gerufen. Im Jahr 2000 konnte das Rote Kreuz seine eigenen Räume im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses beziehen. 2002 übergab Bürgermeister Harald Ehrler für die Notfallhilfe im Rahmen des Etzenroter Dorffestes einen Defibrillator, der in einem mit Spenden finanzierten Smart als Herzmobil und Notfallhilfe-Fahrzeug seinen Platz fand. Am 4. Juni 2003 nahm der Ortsverein eine alte Tradition wieder auf und führt seitdem regelmäßig Altennachmittage durch.
Im Mittelpunkt des Festabends aber standen Ehrungen langjähriger aktiver und fördernder Mitglieder. Gerharde Becker und Irene Müller wurden nach 40 Jahren aktivem Rotkreuzdienst zu Ehrenmitgliedern ernannt. 70 Jahre gehört Adolf Erb dem DRK an, er war 1937 in Böblingen eingetreten. 55 Jahre ist Helmut Schäfer aktiv  im DRK, er gehörte vorher zum Ortsverein Ettlingen. 50 Jahre, und damit genau so lange wie es den Ortsverein gibt, gehören ihm Kurt Hucker, Manfred Kreutz und Alfons Schäfer an. 45 Jahre ist Margarethe Becker aktiv. Acht weitere Aktive wurden für 20, 15, 10m und fünf Jahre Rotkreuzdienst ausgezeichnet.
Bei den fördernden Mitgliedern wurden 41 Personen geehrt. 40 Jahre förderndes Mitglied sind Magdalena Anderer, Erwin Aberle, Kurt Mundt und Manfred Sahrbacher. 50 Jahre unterstützen das DRK Anna Müller, Alfons Kiecherer, Siegfried Krämer, Franz Kunz, August Müller, Walter Rabold, Hermann Schneider, Erhard Schück, Hermann Störr und Gebhard Ziegler.

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