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08.07.2007 Kammerorchester der Musikschule

Viel Beifall für das Kammerorchester
der Musikschule

Das Kammerorchester der Musikschule Waldbronn unter der Leitung von Toni Reichl im evangelischen Gemeindezentrum ein Konzert mit Doreen Maisch als Solistin

Mozart, Stamitz, Dvorak und Weingartner waren die Komponisten, von denen beim jüngsten Konzert des Kammerorchesters der Musikschule Waldbronn Werke erklangen. Erfreulich war der gute Besuch des Konzerts, bei dem nur einige wenige Plätze im evangelischen Gemeindezentrum frei geblieben waren. Das Orchester war diesmal um vier junge Streicherinnen erweitert, allesamt Schülerinnen der Waldbronner Musikschule, die mit diesem Konzert ihre Premiere im Kammerorchester feierten.
Dabei zeichnete sich auch bei dieser erneuten Begegnung das von Toni Reichl sicher und zupackend geleitete Ensemble wieder durch sein akzentuiertes Musizieren aus, bei dem die einzelnen Themen aber jederzeit transparent blieben. Neu bei der Programmgestaltung war diesmal, dass kein barocker oder frühbarocker Komponist auf dem Programmzettel vermerkt war.
Eingeleitet wurde das Konzert durch Mozarts "Mailänder Sinfonie in B-Dur" mit den Sätzen "Andante", "Allegro" und "Rondo", bei dem Toni Reichl und seine Musiker es verstanden, jedem Satz seinen eigenen Charakter zu verleihen und jederzeit die Mozartische Leichtigkeit herüberbrachten. Das galt auch für das "Konzert für Flöte und Streicher in G-Dur" von Carl Stamitz, dem Sohn des Begründers der Mannheimer Schule und Zeitgenossen Mozarts. Dabei entwickelte sich in den drei Sätzen "Allegro moderato", "Andante un poco Adagio" und "Allegro" ein harmonisches Miteinander von Flöte und Orchester, das der Solistin eine aufmerksame Begleitung war. Den Solopart spielte mit weichem und klarem Ton Doreen Maisch, die als Lehrerin an der Waldbronner Musikschule wirkt. Besonders beeindruckten das Zusammenspiel zwischen Flöte und Streichern und die von Doreen Maisch virtuos ausgespielten Soloteile.
Im zweiten Teil standen dann "Zwei Walzer für Streichorchester op. 54" von Antonin Dvorak auf dem Programm. Der erste Walzer mit der Bezeichnung "Moderato" war auch zugleich die Zugabe, mit der sich Dirigent und Orchester am Ende für den lang anhaltenden Beifall bedankten. "Allegro vivace" war der zweite Walzer überschrieben und kam auch entsprechend flott und lebhaft daher.
Den Schlusspunkt setzte die "Serenade für Streichorchester" des in Zadar geborenen österreichischen Dirigenten und Komponisten Felix Weingartner. Damit machte das Kammerorchester mit einem in teils raffinierten Klangfarben gesetzten Stück Musik bekannt, dessen vier Sätze "Andante, quasi Allegretto", Intermezzo, Allegro ma non troppo", "Andante sostenuto" und das abschließende "Vivace" jeweils einen eigenen Charakter entwickelten.

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