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08.07.2007 Ehrenmitgliedschaft für Edmund Becker

"Gemeinde ist stolz auf Edmund Becker"

Ehrenmitglied seines Heimatvereins wurde jetzt Ede Becker (Mitte), der aus Reichenbach stammende Cheftrainer des KSC. Im Rahmen der Feierstunde trug er sich im Beisein von Bürgermeister Harald Ehrler (li.) und TSV-Vorsitzendem Bernhard Becker ins Goldene Buch der Gemeinde ein

"Älter geworden, jung geblieben", dieses Motto vom 100-jährigen Jubiläum des TSV Reichenbach prangte unübersehbar auf der Bühne und drückte auch der Feierstunde im Kulturtreff ihren Stempel auf, bei der Edmund "Ede" Becker von seinem Heimatverein TSV Reichenbach zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Musikalisch wurde der kleine Festakt durch das Gitarrenduo

Großer Bahnhof im Hof des Kulturtreff
für Edmund Becker, den aus Reichenbach
stammenden Cheftrainer des
Karlsruher Sportclub

Armin Bitterwolf und Karl-Heinz Dörr von der Musikschule Waldbronn umrahmt. Jugendspielerinnen des TSV Reichenbach standen vor dem Kulturtreff Spalier.
Eine große Zahl von Gästen konnte Vorsitzender Bernhard Becker im bis auf den letzten Platz Saal des Waldbronner Kulturtreff begrüßen, und auch das zeigte, wie beliebt Edmund Becker nicht nur beim TSV, sondern in Waldbronn überhaupt ist. Angeführt wurde die lange Gästeliste von Bürgermeister Harald Ehrler und Ehrenbürger Martin Altenbach. Vom Badischen Sportbund war Vizepräsident Gebhard Schnurr gekommen. Ebenfalls anwesend war mit Ronny Zimmermann der Präsident des Badischen Fußballverbands und mit Peter Scherer der Vorsitzende des Fußballkreises Karlsruhe.

Beim Empfang des TSV Reichenbach (1. Reihe v.li.): Ehrenbürger Martin Altenbach, TSV-Vorsitzender Bernhard Becker, Edmund Becker und Ehefrau Cornelia, Bürgermeister Harald Ehrler und Sparkassendirektor Kurt Rössler

Ein besonderer Gruß galt Sparkassendirektor Kurt Rössler, dessen Institut neuer Hauptsponsor des TSV Reichenbach ist. Zahlreiche Vertreter der Reichenbacher Geschäftswelt und von Vereinen konnte Becker ebenso willkommen heißen, wie mit Helmuth Hodel und Willi Reimold "zwei Urgesteine des Karlsruher Sportclubs", die aber auch dem TSV Reichenbach verbunden seien.
Nach einem weiteren Musikstück würdigte Bernhard Becker das TSV-Mitglied Edmund Becker. Die Ehrenmitgliedschaft werde beim TSV nach einer 50-jährigen Vereinszugehörigkeit verliehen. Von der satzungsmäßigen Möglichkeit, sie bei besonderen Verdiensten zu verleihen, sei bisher noch nicht Gebrauch gemacht worden. Der Beschluss der Verwaltung sei aber einstimmig erfolgt.

Die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft übergab TSV-Vorsitzender Bernhard Becker re.) an Edmund Becker

Edmund Becker, so der Vorsitzende, wurde mit 15 Jahren Mitglied im TSV Reichenbach, spielte aber zuvor bereits ab der D-Jugend Fußball. Mit der A-Jugend stieg er in die Baden-Liga auf, Trainer war der damalige, erfolgreich wirkende Jugendleiter Günter Kistner. Mit der ersten Mannschaft stieg er in die 2. Amateurliga auf und führte in den beiden Jahren, die er beim TSV in der ersten Mannschaft spielte, die Torschützenliste der Liga an.
1977 wechselte Becker zum KSC und beendete 1985 dort auch seine Profikarriere. Er kehrte als Spielertrainer zum TSV Reichenbach zurück, ehe er 1990 als Trainer der Amateure zum KSC wechselte. Seine Erfolge als Cheftrainer "versetzen eine ganze Region in Begeisterung". Trotz dieser Erfolge sei Edmund Becker bis zum heutigen Tag als Verwaltungsmitglied beim TSV Reichenbach aktiv. Bernhard Becker erinnerte aber auch daran, dass Edmund Becker nicht der einzige war, der aus der Jugend des TSV heraus den Weg in den Profifußball fand. Markus Schroth, mit Edmund Becker auch verwandtschaftlich verbunden, wurde gerade mit Nürnberg Pokalsieger und spielt jetzt bei 1860 München.
Bernhard Becker stellte dann den TSV Reichenbach kurz vor und versprach Edmund Becker: "Beim TSV Reichenbach wirst Du immer ein Zuhause haben. Hier kannst Du Dich nicht nur bei Sonnenschein aufgehoben fühlen, sondern auch dann, wenn der Wind einmal kälter wehen sollte". Zwei Urkunden übergab der TSV Vorsitzende anschließend an das neue Ehrenmitglied: "Eine Urkunde, die im traditionellen Stil gehalten ist und eine Urkunde, die den jung gebliebenen TSV Reichenbach symbolisieren soll und sich auch für den Schreibtisch eignet!"

Die Ehrenurkunden für Edmund Becker

Der TSV Reichenbach wird immer Heimat für mich bleiben, versprach Becker und setzte fort: "Ich wäre nicht der Spieler und nicht der Trainer geworden, ohne den TSV!"
"Ehre, wem Ehre gebührt!" befand Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler. Waldbronn fühle sich geehrt, dass Edmund Becker einer der Ihren ist. Deshalb beteilige sich die Gemeinde auch an dieser Ehrung mit einem Eintrag ins Goldene Buch. Stolz könne man in Waldbronn aber auch Edmund Becker sein, der ein großes Vorbild für die Jugend sei.

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