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01.07.2007 Besuch in Stadtilm

Mit dem evangelischen Kirchenchor in Stadtilm

Kirchenchor und Gemischter Chor Stadtilm gemeinsam mit dem evangelischen Kirchenchor aus Waldbronn


Zu einem gemeinsamen Konzert des Evangelischen Kirchenchors aus Waldbronn sowie dem Kirchenchor und dem Gemischten Chor aus Stadtilm in der Stadtkirche St. Marien fuhr der Waldbronner Freundeskreis nach Stadtilm. Viele Stadtilmer waren der Einladung in die geräumige Kirche gefolgt und sie wurden nicht enttäuscht. Bei bester Akustik boten die drei Chöre eine großartige Leistung. Unterstützt wurden sie durch Instrumentaleinlagen von Bruno Ritzmann, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit seiner Familie anlässlich des Musikabends der beiden Musikschulen Gast im Evangelischen Gemeindezentrum Waldbronn war und durch das gekonnte Orgelspiel vom Stadtilmer Orgelbaumeister Karl-Heinz Schönefeld. Allen Sängerinnen und Sängern war die Freude am gemeinsamen Singen anzumerken. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Der Stadtilmer Pfarrer Dr. Reichelt führte durch das Konzert, nachdem er zuvor zusammen mit dem Freundeskreis die Waldbronner Gäste in den Kirchsaal zu einer gemütlichen Kaffeetafel geladen hatte.
Der erste Tag der Reise begann mit einem geführten Rundgang in der historischen Altstadt von Eisenach. Weiter ging es dann nach Arnstadt zur "Alten Stadtbrauerei“, in der die Chormitglieder in nächsten beiden Tage übernachteten. Willibald Masino führte den Bus sicher durch alle Baustellen und teilweise verwinkelte Gassen nach Stadtilm. Dort wurden die Waldbronner Freunde bereits auf dem Marktplatz, übrigens dem größten in Thüringen, erwartet. Noch ehe sich alle begrüßen konnten, radelte eine Gruppe von Radfahrern auf den Platz. Gerhard Kober und H. Schnurr waren gemeinsam mit Stadtilmer Radlern fünf Tage an Ilm, Saale und Unstrut bei herrlichstem Wetter unterwegs gewesen, um sich dann der Waldbronner Gruppe anzuschließen. Diesmal lachte auch in Stadtilm die Sonne.
Am Abend waren alle Gäste von Bürgermeister Joachim Günsel und dem Freundeskreis. Wie nicht anders zu erwarten (und erhofft), lud man zunächst zu Stadtilmer Bratwürsten ein, ehe der Abend im Rathaussaal fröhlich weiterging. Aber nicht nur kulinarisch, sondern auch durch gekonnte geistige Einlagen wurden die Gästeverwöhnt. Nach der Begrüßung von Bürgermeister Joachim Günsel überbrachte Bürgermeisterstellvertreterin Marianne Müller die Grüße von Bürgermeister Harald Ehrler und überreichte das Präsent, das einen geeigneten Platz in Stadtilmer Rathaus finden wird.
Samstagvormittag hatten die Stadtilmer Freunde eine Stadtführung durch das mehr als 1.300 Jahre alte Arnstadt organisiert, das stolz darauf ist, sich "Bachstadt“ nennen zu dürfen, da der junge Bach mit 18 Jahren in Arnstadt seine erste Organistenstelle bekleidete, nachdem er eigentlich nur die Orgel in der späteren Bachkirche auf ihre Stimmgewalt prüfen sollte. Damals erkannte man bereits sein Talent. Das Denkmal auf dem Markt, von den Arnstädtern 1984 noch sehr kritisch beäugt, zeigt den J.S. Bach als "jungen Lümmel“. Auf mehrfachen Wunsch wurde auf der Rückfahrt wieder die Kunst- und Senfmühle in Kleinhettstedt besucht. Am frühen Abend stand der Höhepunkt der Reise bevor, das Konzert in der Stadtilmer Stadtkirche.
Auf den Spuren von Bach ging es am Sonntagmorgen weiter. In der Traukirche von Johann Sebastian mit seiner Base Maria Barbara vor genau 300 Jahren in Dornheim hielt Frau Pfarrerin Bettina Roller eine Andacht, in der sie auch schöne Worte für den Freundeskreis fand. Karl-Heinz Schönefeld bereitete es hörbar Vergnügen, auf der Orgel zu spielen, die er seinerzeit restauriert hat. Die anschließende Geschichte über die Dorfkirche und ihre langjährige sehr erfolgreiche Sanierung durch die Bürger von Dornheim unter der Leitung von H. Neumann fand Aufmerksamkeit und Bewunderung. In Dornheim hieß es dann auch Abschied nehmen von den Stadtilmer Freunden. Auf der Heimfahrt wurde ein Zwischenstopp in Erfurt eingelegt, in der Stadt der vielen Kirchen und schönen Plätze, ehe am Abend Waldbronn wieder erreicht wurde.
Am 3. Oktober 2008 erwartet der Freundeskreis Waldbronn die Stadtilmer Freunde zu einem Gegenbesuch und zur weiteren Festigung der guten Beziehungen.

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