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03.07.2007 Patchworkausstellung im Kulturtreff

Patchworktreff stellt neue Arbeiten aus

Verlost wird dieser große Patchworkquilt zugunsten von "B.L.u.T."

Die Patchworkgruppe der Volkshochschule Waldbronn stellt bis zum 13 Juli Patchworkquilts aus, die alle von Teilnehmerinnen des monatlichen Waldbronner Patchworktreffs gefertigt wurden. Zu sehen ist die Ausstellung im Kulturtreff Waldbronn, Stuttgarter Straße 25a, täglich von 11 bis 18 Uhr.
Bei der Vernissage, die musikalisch vom Gitarrenduo Karl-Heinz Dörr und Stefan Rupp von der Musikschule Waldbronn umrahmt wurde, hieß VHS-Leiterin Jutta Krämer die Besucher willkommen. Es sei bereits die dritte Ausstellung im Kulturtreff mit auch diesmal wieder beeindruckenden Werken.

Die Teilnehmerinnen des Waldbronner
Patchworktreff im Kulturtreff Waldbronn,
wo sie sich auch monatlich einmal treffen

Dörthe Lustenauer stellte die sich ergänzenden Techniken Patchwork und Quilt und die Waldbronner Gruppe von 18 Frauen vor, die sich unter der Leitung von Maria Martin einmal monatlich treffen, um ihre neuesten Werke zu begutachten, gemeinsame Unternehmungen zu planen oder auch neue Ideen zu holen. Patchwork bedeute Zusammensetzen von verschiedenen Stoffstücken. Dabei wurden früher mehr aus der Not geboren aus Mangel an neuen Stoffen Reste verarbeitet. Zu besonderen Fertigkeiten brachten es dabei die amerikanischen Siedler, die vor allem Bettdecken auf diese Art herstellten. Um das gepatchte Oberteil mit einer wärmenden Einlage und dem Unterstoff zusammenzuhalten, brauchte man die Quilt- oder Steppstiche.
Heute werden für den Patchworkquilt immer neue Materialien und andere Techniken benutzt, um ein künstlerisches Anliegen auszudrücken. Patchwork sei aber auch die Bereitschaft, Muster auszuwählen, zu verändern und die eigene Kreativität zu erproben. Irmgard Meyer dankte im Namen aller Teilnehmerinnen Maria Martin, die der Motor des Patchworktreffs und dieser Ausstellung sei.
Insgesamt 80 Quilts unterschiedlicher Größe und mit vielen kreativen Mustern sind im Kulturtreff Waldbronn zu sehen. Gezeigt werden sie im Mia-Leinberger-Zimmer, in Foyer und Treppenhaus und im Saal, wo zudem viele kunstvoll gefertigte textile Arbeiten auf Liebhaber warten. Dort ist auch die große Gemeinschaftsarbeit zu sehen, die bei der Ausstellung verlost wird.

Bei der Austellung (v.re.): Helga Schonder, Maria Martin (beide vom Patchworktreff), Volker Enderle (Schatzmeister bei B.L.u.T.), Jutta Krämer und eine Mitarbeiterin von B.L.u.T.

Die Einnahmen aus der Verlosung und dem Verkauf kommen der Weingartener Aktion "B.L.u.T. eV – Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte" zugute, den Schatzmeister Volker Enderle vorstellte. Elf Jahre gebe es jetzt den Verein. In dieser konnten über 60.000 Typisierungen durchgeführt werden. Seit 2002 arbeite man mit dem Stammzellenregister der Universität Heidelberg zusammen. Insgesamt konnten in dieser Zeit 110 Menschen durch Knochenmarkspenden vor dem sicheren Tod gerettet werden.

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