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07.04.2007 Osterfeuer kündeten von der Auferstehung

Osterfeuer zu Beginn der Osternacht

Vor der Reichenbacher Pfarrkirche St. Wendelin segnete Pfarrer Josef Dorbath Osterfeuer und Osterkerze, ehe er die Kerze am geweihten Feuer entzündete, assistiert von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Hubert Kuderer

Wie in allen anderen Gemeinden in der Seelsorgeeinheit Karlsbad-Waldbronn feierten die katholischen Christen in der Osternacht die Auferstehung Christi. Der gut besuchte Gottesdienst in Reichenbach, den Pfarrer Josef Dorbath hielt, begann mit dem Entzünden des Osterfeuers vor der Pfarrkirche St. Wendelin.
Die Entzündung des Osterfeuers ist ein uralter Brauch. Das Feuer wird am Ostersamstag zu Beginn der Liturgie der Osternacht vor der Kirche entzündet und geweiht. Am Osterfeuer wird die Osterkerze entzündet, die dann in feierlicher Prozession mit dreimaligem Singen des "Lumen Christi" (Licht Christi) in das noch dunkle Gotteshaus getragen wird.
An der Osterkerze entzünden dann die Gottesdienstbesucher ihre mitgebrachten Kerzen, so dass es in der Kirche immer heller wird. Die Osterkerze und die Lichtfeier zu Beginn der Liturgie haben ihre frühesten Wurzeln in der Sitte der alten Kirche, die Osternacht mit zahl- reichen Kerzen zu erhellen. Die gesamte Feuersymbolik des Osterfeuers ist auf die Osterkerze übertragen worden. Sie steht heute im Mittelpunkt der Osternachtfeier. Die Osterkerze symbolisiert den über Tod und Sterben siegenden und auferstandenen Christus. Erstmals erwähnt wurde eine Osterkerze 384 in Piacenca in einem Brief von Hieronymus. Spätestens 417 gebrauchte sie Papst Zosimus in Rom. Die Osterkerze brennt nun in allen Gottesdiensten bis Christi Himmelfahrt.

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