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10.03.2007 Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Etzenrot

48 Einsätze hatte Feuerwehr Etzenrot

Zu 48 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Etzenrot, im vergangenen Jahr gerufen, darunter waren 14 Brandeinsätze, von denen sich acht allerdings als Fehlalarme entpuppten. Diese Zahlen nannte Abteilungskommandant Klaus Pukowski auf der Jahreshauptversammlung der Wehr.
Besonders hob er beim Großbrand des Minimal-Markts und den Kellerbrand im Altenwohnstift Pro Seniore hervor. Obwohl zwei Drittel der Einsätze unter der Woche zwischen 10 und 18 Uhr stattfanden, gingen die Feuerwehrleute ihrem Dienst nach.
Auf die Einsätze bereitete sich die Abteilung Etzenrot in 48 Übungsabenden vor. Daneben wurden zahlreiche Lehrgänge auf Kreis- und Unterbezirksebene besucht. Die aktive Mannschaft hat derzeit eine Stärke von 31 Feuerwehrleuten und auch der Altersschnitt liegt bei 31 Jahren. In der Alterswehr sind 14 ehemalige Feuerwehrmänner aktiv.
Ein Abwärtstrend sei im Ehrenamt Feuerwehr zu beobachten. Vor allem bei der Jugendfeuerwehr habe man Probleme, neben Musik- und Sportvereinen zu bestehen. Ein erster Schritt zu einer verstärkten Werbung Bürgermeister Harald Ehrler  und die Kurverwaltung getan. Jeder aktive Feuerwehrangehörige kann mittwochs das Freibad ab 17 Uhr kostenlos nutzen.
Probleme gab es im Unterrichtsraum, der wegen eines geplatzten Schlauchs und eindringendem Wasser von außen entkernt werden musste. Vorangebracht wurden die Arbeiten durch ehrenamtliche Stunden von Feuerwehrangehörigen. Zufrieden sei die Feuerwehr Etzenrot mit ihrem Gerätehaus, der Ausrüstung der Mannschaft und dem Fahrzeugbestand.
Schriftführerin Tina Becker ließ in ihrem Bericht nochmals das abgelaufene Jahr Revue passieren und berichtete auch über die Arbeit des Abteilungsausschusses, der sich sechsmal traf. Kassier Joachim Anderer legte den Finanzbericht vor. Jugendleiter Benjamin Hessel-schwerdt berichtete von den Aktivitäten der Jugendwehr, in der 15 Jugendliche, darunter 4 Mädchen, aktiv sind. In den Proben wurden feuerwehrtechnische Grundkenntnisse geübt, aber auch die Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz. Höhepunkt sei die Abnahme der Jugendleistungsspange in Untergrombach gewesen. In diesem Jahr wird die Jugendwehr am Kreiszeltlager während der Pfingstferien teilnehmen. Geplant ist auch eine 24-Stunden-Übung. Für die Alterswehr gab Wilhelm Höger den Bericht.
Bürgermeister Harald Ehrler  hob die hohen Eigenleistungen hervor, die die Etzenroter beim Umbau des Schulungsraumes erbringe. Ortskommandant Peter Weißenborn hob hervor, dass durch den Einsatz der Wehren beim Minimal-Brand Sachwerte und Arbeitsplätze gesichert wurden.
Ferdinand Preiß und Patrick Schroff wurden aus der Jugendwehr in die aktive Wehr übernommen. Tina Becker, Julia Wilke, Stefan Anderer, Tobias Reif, Markus Rothardt und Steffen Sulzbach wurden zu Feuerwehrfrauen und -männern befördert, Markus Ziegler wurde Hauptfeuerwehrmann. Wilhelm Höger, Karsten Martin und Wolfgang Scafati konnten für vollständigen Probenbesuch ausgezeichnet werden.

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