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12.03.2007 Landesnaturschutzpreis für BUND

Langjährige Naturschutzarbeit belohnt
BUND erhielt Landespreis für Kräutergarten im Kurpark

Mitglieder des BUND Karlsbad-Waldbronn mit Vorsitzender Dr. Karola Keitel (7.v.li.), Minister Peter Hauk (3.v.re.), MdL Werner Raab (li.), Bürgermeister Harald Ehrler (6.v.li.) und Bürgermeister Rudi Knodel (2.v.re.)

"Mit dem Landesnaturschutzpreis werden richtungsweisende Initiativen auf dem Gebiet der Erhaltung der natürlichen Umwelt ausgezeichnet und das ehrenamtliche Engagement für die Natur unseres Landes gewürdigt", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum und Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds, Peter Hauk MdL, am Montag (12. März) in Stuttgart im Neuen Schloss bei der Verleihung des 13. Landesnaturschutzpreises. Der Preis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg wird seit 1982 alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Der diesjährige Landesnaturschutzpreis stand unter dem Motto: "Konsequent dabei - Langjährige Naturschutzarbeit".
"Baden-Württemberg ist geprägt durch eine Vielzahl verschiedener Lebensräume und zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren aus. Das oft über mehrere Jahrzehnte andauernde kontinuierliche Engagement der Ehrenamtlichen trägt wesentlich dazu bei, diese wertvolle Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten. Die Preisträger haben einen langen Atem bewiesen. Durch Ihre Arbeit haben sie der Natur in vielen Bereichen zu ihrem Recht verholfen", betonte Minister Hauk. Zwar setze das Land entsprechende Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt um, es sei jedoch wichtig, dass auch jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leiste.
Aus insgesamt 84 Bewerbungen wurden 18 Initiativen für den Landesnaturschutzpreis durch den Stiftungsrat ausgewählt. Eine langjährige Tätigkeit, große Kontinuität sowie ein außergewöhnliches Engagement der Projektträger zeichnen diese aus. Der Minister zeigte sich erfreut, dass eine so große Anzahl an Bewerbungen eingegangen war.
Vierzehn Gruppen erhielten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro, vier Preisträger ein Preisgeld von 250 Euro.

Im Waldbronner Kräutergarten

Die BUND-Ortsgruppe Karlsbad-Waldbronn erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Umweltpreis für den Kräutergarten im Waldbronner Kurpark, den die BUND-Ortsgruppe Karlsbad-Waldbronn auf Vorschlag der Kurverwaltung Waldbronn 1989 plante. Ein Jahr später pflanzten die BUND-Mitglieder 100 verschiedene Heil-, Gewürz- und Duftkräuter an. Der Schwerpunkt lag dabei auf den heimischen Pflanzen. Die an den Kräutergarten angrenzenden Flächen wurden vom BUND ökologisch aufgewertet, um Lebensräume für die heimische Tierwelt zu schaffen. Die BUND-Gruppe hat die jährliche Pflege übernommen und wird dabei von Personen aus der Bevölkerung sowie der BUND-Regionalgeschäftsstelle Karlsruhe unterstützt.
Bei der Preisverleihung in Stuttgart waren neben den Vertretern des BUND Karlsbad/Waldbronn auch die Bürgermeister Rudi Knodel aus Karlsbad und Harald Ehrler aus Waldbronn sowie Werner Raab, MdL dabei. Sie gratulierten den Aktiven des BUND und freuen sich auf weitere Aktivitäten. Harald Ehrler zollte den Aktiven Respekt und Anerkennung mit den Worten: "Wir sind stolz auf Sie alle." und versprach der Vorsitzenden Dr. Karola Keitel spontan neue Schilder für den Kräutergarten als Ersatz für die beschädigten oder verschwundenen Tonschilder, die seiner Zeit von der Waldschule Etzenrot gefertigt wurden. Alle waren glücklich über diesen Preis und den damit verbundenen Geldbetrag von 1000,- Euro für die Vereinskasse. Dieses Geld soll natürlich dem Kräutergarten und weiteren Projekten des BUND Karlsbad/Waldbronn zugute kommen.

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